Archiv der Kategorie: Berichte

Sportwoche Abteilung Badminton vom 1. – 7. Juni 2025

Am Morgen früh machten sich sieben gutgelaunte Sportlerinnen und Sportler auf die Reise nach Sant Lluis, Menorca. Die ganze Reise verlief unspektakulär und gegen 12 Uhr kamen wir in einem schönen, direkt am Meer gelegenen Hotel an. In der Bar akklimatisierten wir uns, bezogen dann die Zimmer und am Nachmittag erkundeten wir die Umgebung. Ein einstündiger Spaziergang führte uns zu einer kleinen Bucht, wo die ersten bereits ein erfrischendes Bad im Meer wagten. Das erste Nachtessen (reichhaltiges Buffet) nahmen wir im Hotel zu uns.

Für den zweiten Tag war wie letztes Jahr eine von Kurt organisierte Wanderung angesagt. Nach einem ausgiebigen Frühstück brachen wir auf zu einer ungefähr 3 stündigen Wanderung (so zumindest angesagt) auf. Der Anfang führte durch Wälder, lauschige Buchten und gegen Mittag wurde es wärmer und wärmer… An prächtigen Oleanderbüschen und urigen Bauernhöfen vorbei wurde es heisser und heisser. Wir begegneten auch ein paar wilden Schildkröten. Nach 5 Stunden kräftezehrender Wanderung konnten wir endlich einkehren und labten uns an erfrischendem Flüssigen. Auch die letzten Kilometer schafften wir und genossen wiederum ein feines Nachtessen im Hotel.

Der dritte Tag war ein Ruhe- und Erholungstag. Jeder verbrachte ihn auf seine Weise – es wurde gejasst, geschwommen, gechillt, am Strand spaziert und am Nachmittag trafen wir uns in einem Dorf und nahmen sieben Velos für die Tour am folgenden Tag in Empfang. Auf der Rückfahrt ins Hotel stellten unsere Männer gleich ihren Orientierungssinn auf die Probe, was leider nicht immer klappte… Trotzdem fanden wir zurück und diesmal fuhren wir mit dem Velo in ein Restaurant im Landesinnern. Trotz schlechter Netzbewertung war die Pizza hervorragend. Auf dem Heimweg mussten wir feststellen, dass Velofahren ohne Licht nicht so lustig ist – dank Natels und zwei vorhandenen Lichtern klappte es trotzdem ohne Unfall.

Am vierten Tag starteten wir frühzeitig zu einer ausgedehnten Velotour, die diesmal unter weiblicher Führung auf direktem Weg in die Menorquinische Hauptstadt Mahon führte. Wir schlenderten durch die hübsche Stadt, kehrten ein und am Nachmittag entschlossen sich ein paar, die doch recht hügelige Stadt per Velo zu erkunden. Zwei Damen nahmen den direkten Weg (wieder unter weiblicher Führung) unter die Räder und verbrachten den Rest des Tages am erfrischenden Pool, während die anderen nach einem anstrengenden Umweg (unter männlicher Führung) auch unser Hotel wieder heil erreichten. In einem Restaurant nahe unseres Hotels genossen wir ein feines Nachtessen.

Am fünften Tag entschlossen sich 5 fitte Sportler zu einer erneuten Velotour und erlebten einen schönen, pannenfreien Tag, allerdings wieder mit Umwegen unter natürlich männlicher Führung… Der Rest der Truppe verbrachte den wunderschönen, sonnigen Tag am Pool und mit ein bisschen shoppen. Die Möglichkeiten waren nicht gross, Sant Lluis ist ein sehr kleiner, ruhiger Ort mit wenigen touristischen Attraktionen – für uns ältere Herrschaften perfekt! Die Velos wurden vor dem Hotel abgeholt und wir speisten wieder im Hotel.

Den sechsten Tag verbrachten wie wieder alle in der Nähe des Hotels, einige spazierten wieder zu ‘unserer’ kleinen Bucht, es wurde gejasst, geschwommen, am Pool geschlafen… Zum Abschluss assen wir diesmal in einem feinen Restaurant im Ort und liessen die paar Tage mit einem Drink Revue passieren.

Der letzte Tag war Reisetag – alles klappte wunderbar, wieder einmal ganz herzlichen Dank für die perfekte Organisation Geri!

SATUS Suhr am Eidg. Turnfest in Lausanne am 21. Juni 2025

An einem eidgenössischen Turnfest durften die Suhrer natürlich nicht fehlen. So hatte Coach Klaus für den Vereinswettkampf Fit&Fun eine vielversprechende Auswahl nominiert. Mit dem zuvor beschafften Wettkampfmaterial waren die teilweise unbekannten Disziplinen mehr oder weniger fleissig geübt worden. Nach dem Trainingslager im Elsass sah man dem Wettkampf zuversichtlich entgegen. Doch es sollte anders kommen….

Am Samstag 21. Juni machte sich das Suhrer Team frühmorgens per Zug auf den Weg nach Lausanne. Coach Klaus motivierte die Sportlerschar gleich mit mitgebrachten Gipfeli. In Lausanne angekommen entschieden sich die Suhrer, den halbstündigen Weg zur Sportanlage Vidy zu Fuss zurückzulegen – so war man schon aufgewärmt. Am Wettkampfplatz angekommen: Gepäck deponiert und los mit Einlaufen. Doch da ein Stolperer – zwei Suhrer stürzten zu Boden – sollte das wohl ein schlechtes Omen sein? Entwarnung: nichts passiert. Also auf zu den ersten beiden Disziplinen:

Fussball-Stafettenstab und Brettball. Ein paar Fehlpässe – ein paar Ballverluste – einigermassen gelungen…. Nächste Disziplinen: Unihockey und 8-er-Ball. Das Erste trotz verschobenem Hindernis
ganz passabel absolviert; doch dann: Konzentrationsmängel und Fehlwürfe beim 8-er-Ball – Punkteausbeute bescheiden? Nach einer Verpflegungspause schliesslich noch Street-Racket und Moosgummi-Stab – wieder besser! Vergleiche mit vorher und nachher gestarteten Teams hatten allerdings gezeigt: ein Tick schneller wäre überall möglich gewesen. Wie auch immer: jetzt lockte ein erfrischendes Bad im nahen See. Trotz trockener Prognose zogen immer dunklere Wolken auf. Einsetzender Regen jagte die Sportlerschar unter ein Zeltdach – mit kakofonischer Beschallung aus allen Richtungen. Schon bald hiess es: Aufbruch zur Essensschicht um 17.30. So marschierten die Suhrer in einer Regenpause los Richtung Verpflegungszelt. Immer stärkerer Regen trieb zur Eile. Doch vor dem Zelt: eine grosse Traube ungeduldiger Sportler wartete im immer stärkeren Regen auf Einlass. Gedränge, Gestosse, Panikattacke bei einer Turnerin… Endlich – nach abschliessender Vordachdusche – im Trockenen angekommen. Mit Glück fand sich gar ein geschützter Platz fürs Essen.

Danach: Suche nach Unterhaltung: doch auf dem Festplatz lediglich etwas Musik – der öffentliche Unterhaltungsanlass im Festzelt war schon längst ausverkauft. Blieb eins: den Abend bei geselligem
Beisammensein ausklingen lassen. Vor Einbruch der Dunkelheit begaben sich drei Suhrer mit Sonntagsverpflichtungen zum Bahnhof. Die anderen genossen noch etwas den angenehmen Abend, bevor sie sich zum Übernachten auf den Zeltplatz verschoben.
Fazit: ein spannender Ausflug in die Westschweiz, mit kaum gebrauchtem Französisch (nur deutschschweizer Vereine bei den Fitnessdisziplinen) und mässig erfolgreichem Wettkampf. Wie
heisst es doch so schön: Mitmachen ist wichtiger als Siegen – gerade bei einem eidgenössischen Turnfest. Immerhin hatten die SATUS-Sportler es geschafft, 13 andere Vereine in der Rangliste hinter sich zu lassen!
E. Schmid

Trainingslager 14.-18. Mai im Elsass

Ein kleines SATUS-Team hatte sich für das eidgenössische Turnfest in Lausanne angemeldet. Da war ein Trainingslager zur Vorbereitung natürlich zwingend. Um die 5 Tage optimal nutzen zu können, hatte Markus ein Programm im nahen Elsass geplant. Am frühen Mittwoch-nachmittag teilten sich 10 teilnehmende Sportler samt Mountainbikes auf Autos und Anhänger auf. Als nach 17 Uhr auch das letzte Fahrzeug mit «Steinzeitnavi» in St. Hippolyte angekommen war, war vor dem Essen ein kleiner Dorfrundgang angesagt. Da die Hotelbar schon geschlossen war, gings danach schon frühzeitig zu Bett.

Am Donnerstag hatte Markus eine 16 km lange Bergwanderung zum über dem Ort thronenden Schloss Königsbourg geplant. Am Eingang gaben die SATUS-Sportler der Security brav alle mitgeführten Taschen-messer ab. Nach eindrücklichem Rundgang und Picknick gings retour zum Hotel, wo die Einen vor dem Nachtessen eine erste Sportfest-Disziplin einübten, während die anderen das Hotelschwimmbad er-kundeten. Zum Essen gings in ein schön eingerichtetes kleines Lokal mit feinem Essen, während der ausgesuchte Megamix-Wein einen gemixten Eindruck hinterliess und wenig Mega mundete. Zurück im Hotel ‘ge-nossen’ die Sportler die mit Hotel-Klängen gemischte Song-Contest-Vorausscheidung in Basel, bevor es gegen Mitternacht ins Bett ging.

Am Freitag konnten endlich die mitgeführten Bikes gesattelt werden. Zuerst ging es mit den Autos zum Ausgangspunkt in der Nähe eines Hochmoors. Der mit groben Steinen versetzte erste Streckenteil war eher für Bergwanderer als für Biker konzipiert, sodass einige Abschnitte auch für erfahrene Biker kaum fahrbar waren. Einige überschätzten indessen ihr Können und verloren die Kontrolle, bevor sie absteigen konnten: Die 5 (!) mehr oder weniger elegant ge-
stürzten Biker liessen sich aber nichts anmerken und setzten die Fahrt trotz Blessuren fort. Und auch das Material zollte der holprigen Strecke Tribut: 2 verlorene Rücklichter, 1 Dämpfer mit Ölverlust. Immerhin: die eigenen Bikes hielten klar besser durch als frühere Mietbikes…Nach mehr als 1000 erklommenen Höhenmetern und doppelt so langer Abfahrt kam die Sportlerschar wieder beim Hotel an. Erholung bei Drinks und Wellness war angesagt, bevor es mit den Bikes in eine rustikale Elsässer Wystub im Nachbartort ging. Der deutschstämmige Wirt unterhielt die Gäste mit flotten Sprüchen, während die Sportlerschar mit dem Nebentisch Kontakt knüpfte, wo sich ein Gast als Bürgermeisterin des Nachbarorts outete. Nach opulentem Essen und einem Schnäpschen aus dem Nist-kasten gings zurück nach Hippolyte. Am Samstag wurden wieder die Wanderschuhe geknüpft. Nach der Anfahrt per Auto zum Ausgangs-punkt gings zu den Rochers des Géants, eine eindrückliche Tour durch einen felsdurchsetzten Wald. In Ribeauville gabs zur Belohnung Café und Tarte, bevor die Rückfahrt mit den Autos organisiert werden musste. Nach Schwimmen bzw. Sauna gabs diesmal wieder ein feines Nachtessen im Hotel, abgerundet durch den Song-Contest-Final am Grossbild-schirm. Allerdings verabschiedete sich ein müder Sportler nach dem andern, bis die Lounge sich noch vor der Entscheidung geleert hatte.

Am Sonntag startete die Sportlerschar nach dem Zimmerräumen mit den Bikes vom Hotel via Ribeauville nach Riquewihr, wo ein erster Kaffeestopp eingelegt wurde. Plötzlich sprang ein Sportler wie von der Tarantel gestochen hoch und spurtete zu seinem Bike, um es vor Dieben zu retten – allerdings entpuppten sich diese als harmloses englisches Paar, das lediglich für ein Foto die Handtasche über den Lenker gehängt hatte. Stirnrunzeln bei den übrigen Bikern – und breites Grinsen, als kurz darauf ein chinesisches Paar das Bike erneut als Handtaschen-Aufhänger zweckentfremdete. Schliesslich gings weiter nach Colmar zu einem aus-giebigen Stadtrundgang inkl. Mittagessen. Angesichts der fortge-schrittenen Zeit wählte die Sportlerschar den kürzeren Retourweg zum Hotel. Nach dem Verladen gings zurück zur KEBA Aarau, wo sich die Sportlerschar per Bike bzw. Auto auf den kurzen Heimweg machte.
Fazit: ein gelungenes, von Markus perfekt organisiertes Trainingslager – zwar ohne Meer und somit auch ohne Morgenjogging, dafür dank eigenen Bikes weitgehend pannenfrei!
E. Schmid