Archiv der Kategorie: Berichte

Sportweekend 2009

Auffahrts-Trainingslager in Cadro

E. Schmid 

Steht ein SATUS-Sportfest an – ganz besonders im Nachbardorf – ist seriöse Vorbereitung Pflicht. So machte sich am Mittwoch vor Auffahrt eine muntere Suhrer Sportlerschar zum Trainingslager Richtung Tessin auf. Einige Biker bestiegen bereits am Mittag den Zug und brausten von Airolo die Leventina hinunter nach Bellinzona. Andere folgten gegen Abend im Kleinbus. Nach steilem Aufstieg von Lugano nach Cadro trafen die Biker auf die übrigen Sportler und liessen sich von feiner Pizza und herrlicher Aussicht auf Lugano für die Strapazen entschädigen.  

1000 Höhenmeter hinauf zum Monte Boglia: so lautete die Herausforderung für die Auffahrtswanderung. Gestärkt durch ein ausgiebiges 4*-Sportlerfrühstück stürmte die SATUS-Schar – jede Marschtabelle pulverisierend – den Berg empor. Nur Risotto und Minestrone auf der Alpe Bolla konnten eine Verschnaufpause bewirken. Bald führte der Weg weiter bis zum Gipfel, mit prächtigem Ausblick auf das ganze Luganerseegebiet. Ebenso steil ging die Route via Bré Paese hinunter zum Seeufer. In Castagnola waren plötzlich einige verschwunden. Da schallte es aus einem Hauseingang: Hierher! Wanderleiter Markus war nicht etwa in eine Villa eingebrochen: nein – er lud im Ferienhaus der Schwiegereltern zum lauschigen Apéro am See; bevor das Postauto die müden, teils blasenverzierten Füsse zur Unterkunft zurückbrachte. 

Am Freitag war Turniertag angesagt: In Gruppen mass sich die Sportlerschar bei Tennis, Fussball und Golf. Aus Platzgründen beschränkte man sich auf die jeweilige Mini-Variante. Einzelne Eiserne, davon noch nicht genug gefordert, schwangen sich anschliessend aufs Bike und fuhren gleich nochmals einen Teil der Wanderung vom Vortag ab…  

Am Samstag stand die „richtige“ Biketour südlich vom San Salvatore Richtung Morcote an. Zwar hatte Organisator Dani von gut befahrbaren Velowegen gesprochen. Vor allem Fahrer mit beschränkt geländetauglichem Material wurden dann allerdings vom ruppigen, teilweise steil abfallenden Terrain bis aufs Äusserste gefordert. Manch unfreiwilliger Stop war die Folge. Besonders die Damen atmeten auf, als der Weg endlich einem gewöhnlichen Waldweg zu gleichen begann. Kurz nach Erklimmen des höchsten Punktes wartete ein feines Restaurant mit edlem Menuangebot – allerdings auch zu entsprechenden Preisen. Schliesslich beschränkten sich die SATUS-Sportler darauf, etwas zu trinken und den ärgsten Hunger heimlich mit Mitgebrachtem zu stillen.

Hoch über dem See gings danach durch Parkanlagen zurück Richtung Lugano, auf halbem Weg durch eine willkommene Glacepause unterbrochen. In Pazzallo wartete das Begleitfahrzeug auf die Verladewilligen. Einige Hartgesottene aber liessen sich nicht davon abhalten, trotz sengender Hitze nochmals den Aufstieg Richtung Cadro in Angriff zu nehmen.  

Nach feinem Nachtessen im Grotto hoch über Cadro hiess es tags darauf schon „zurück Richtung Norden“. Die im Bus Richtung Gotthard losgefahrenen Sportler kamen so rasch durch die Röhre, dass es im Norden nochmals für eine Bergwanderung reichte. Eine knappe Mehrheit bikte währenddessen hoch über Lugano auf anspruchsvollem Parcours nach Bellinzona, wo schon der Zug Richtung Gotthard wartete. 

Einmal mehr waren die SATUS-Sportler im Trainigslager bei prächtigem Wetter hart gefordert worden. Wenn das sich nicht in guten Leistungen am Sportfest Oberentfelden niederschlagen würde …

Sportweekend 2008

Sportweekend 23. – 24. August 2008

Mit einer Regenjacke und viel Vorfreude im Gepäck machten sich am Samstag 6 Turner und 2 Badminton Spielerinnen auf den Weg in den Seilpark Gantrisch im Schwarzenburgerland. Nach zwei Stunden Zugfahrt, einer kurzen Wanderung und einem aufwärmenden Kaffee erfolgte die Einführung in die Kunst des Seilkletterns durch einen Betreuer, der geduldig jede sorgenvolle und skeptische Frage zu beantworten wusste. Dann stürzten sich alle ins Abenteuer, die jüngeren etwas waghalsiger, die älteren etwas vorsichtiger. Trotz gelegentlichen Regenschauern, einigen Blutergüssen und (heldenhaft überwundenen) Höhenängsten war der Spassfaktor riesengross. Nach einem feinen Mittagessen im Restaurant wurde weiter durch den Wald gehangelt – ein paar Unermüdliche konnten fast nicht mehr gestoppt werden. Das imposante Hotel Gurnigelbad wurde dann nach einer einstündigen Wanderung mit Hilfe eines versierten Kartenlesers um 19 Uhr erreicht. Eine erfrischende Dusche, ein feines z’Nacht und ein wunderschöner Sonnenuntergang rundeten den ereignis- und erfahrungsreichen Tag ab.

Die sternenklare Nacht verhiess einen wunderbaren Wandertag, der am Sonntagmorgen um halb zehn mit einer Verstärkung von zwei Nachzüglern unter die Füsse genommen wurde. Es galt von der Wasserscheide aus das Stockhorn zu erreichen. Bei strahlendem Sonnenschein und in Gesellschaft von vielen Wanderern wurde Höhenmeter um Höhenmeter überwunden. Für die Mittagspause konnte dank einem engagierten Turner auf Baumgrenzhöhe ein perfektes Feuer entfacht werden, woran alle mitgebrachten Cervelats gebrätelt werden konnten. Die Wanderung wurde immer wieder unterbrochen – vor allem um die phänomenale Aussicht zu geniessen. Im Verlaufe des Nachmittags erreichten alle wohlbehalten und mehr oder weniger erschöpft den Gipfel des Stockhorns und feierten den Erfolg mit einem Umtrunk. Obwohl der Aufstieg sehr anstrengend war, liessen es sich drei Turner und eine Badminton-Spielerin nicht nehmen, den Weg nach Erlenbach hinunter zu joggen. Der Rest genoss die Abfahrt mit der Seilbahn und bei der Talstation wurde in einem Gartenrestaurant bei einem Teller Spaghetti oder einem Stück Zwetschgenwähe Energie für die Rückfahrt mit dem Zug getankt. Müde und zufrieden kamen alle in Aarau an – die meisten werden sicher im nächsten Jahr wieder dabei sein.

Unihockey-Night

Erster Turniersieg der Unihockeyaner

Nach dem letztjährigem zweiten Rang an der Unihockey-Night in Oberentfelden war das diesjährige Ziel klar: Der erste Turniersieg fürs Unihockey-Team vom Satus Suhr sollte realisiert werden.

Der Start erfolgte nicht ganz nach Mass. Trotz einem 7 zu 0 Sieg war klar, dass wir unsere Leistung noch klar verbessern mussten, um ganz vorne mit zu spielen. In den folgenden 5 Gruppenspielen spielten wir dann auch immer stärker und konnten ohne Punktverlust in den Viertelfinal einziehen.

Auch mit etwas müden Beinen gelangen uns im Viertel- und Halbfinal einige schöne Passkombinationen, welche uns nach jeweils 8 Minuten das Weiterkommen sicherte.

Das Schlussspiel um 01:30 Uhr verdiente dann definitiv die Bezeichnung „FINAL“. Das Heimteam aus Oberentfelden spielte auch gleichhohem Niveau wie unser Team und so stand es nach Ablauf der Spielzeit 1:1 unentschieden. Ein Penaltyschiessen musste die Entscheidung um den Titel herbeiführen. Je 3 Schützen wurden ausgewählt und unser Team musste beginnen. Roli versenke den ersten Penalty routiniert und eiskalt. Dann kam der grosse Auftritt von René unserem Torhüter: Er parierte souverän alle 3 Schüsse und führte uns zum Turniersieg!

Nach der Siegerehrung gab es dann in der Bar noch ein wohlverdientes Bier, bevor wir uns nachts um 3 Uhr müde aber zufrieden auf den Nachhauseweg machten.

Frauen TUrnfahrt 2008

„Wir fahren mit der SBB ins Berner Oberland……….“

Morgens um 7.00 Uhr starteten 15 reiselustige Frauen Richtung Bern. Beim Umsteigen in die BLS stiess auch noch Agnes zu uns, jetzt waren wir komplett. Schon bald duftete es wie in einer Bäckerei. Hanni war dabei den frisch gebackenen Speck-Zopf aufzuschneiden und Ursi kredenzte ein feines Tröpfchen Remiger zum Apéro.

In Frutigen angekommen bestiegen wir den bereitstehenden Bus nach Adelboden. Nach der kurvenreichen Fahrt waren einige froh wieder aussteigen zu können. Weiter ging’s mit der Luftseilbahn bis zur Station Bergläger. Hier konnten wir wählen: Entweder mit dem Bus oder 1 Std. Fussmarsch bis Geils. Von da an brachte uns die Gondel bis Hahnenmoos.

Hier trafen wieder alle zusammen und wir suchten uns einen Pik-Nick-Platz, da sich der Hunger langsam meldete. Der Mittagsrast fiel eher kurz aus, denn es war ziemlich kalt und windig. Der von Leni offerierte Rotwein wäre als Glühwein ebenso gut angekommen.

Auf dem Blumenweg ging’s weiter Richtung Sillerenbühl. Nach einer Stunde erreichten wir das Gasthaus und gönnten uns an der Sonne einen heissen Kafi (mit oder ohne) und ein feines Stück Kuchen.

Nach dem Geniessen der schönen Aussicht auf die Berge waren wir bald in Nebel gehüllt und machten uns bereit zum Aufbruch. 7 Frauen zogen sich warm an, denn nun hiess es Helm auf und ab zum Start mit den Trottinetts. In rasanter Fahrt ging’s talwärts und auch die beiden Grossmütter erreichten die Talstation frisch und mit klammen Fingern. Die andere Gruppe nahm unsere Rucksäcke in Obhut und schwebte mit der Gondel ins Tal hinunter.

Jetzt hatten wir noch eine gute Stunde Zeit durch Adelboden zu flanieren. Da es ziemlich kühl war, trafen wir uns in einem Restaurant, wo uns Silvia eine Geburtstags-Runde offerierte.

Um 17 Uhr fuhren wir mit Bus und Bahn wieder Richtung Aarau, wo wir um 19.30 Uhr wohlbehalten eintrafen.

Zum Schluss möchten wir uns alle bei unserer Reiseleiterin Hedi Furrer bedanken, die uns den schönen Ausflug mustergültig organisiert hat. (trotz Handicap!!) Ebenso bedanken wir uns bei den Spenderinnen für ihre Aufmerksamkeiten. Es war ein rundum gelungener und schöner Tag.

Sportfest 2008

Medaillenregen für den SATUS Suhr

Am Sportfest vom 20. bis 22. Juni musste sich zeigen, ob sich der Trainingsaufwand inklusive Auffahrts-Trainingslager für die SATUS-Sportler gelohnt hatte. Während sich die Turner am Freitagabend vorerst auf Pasta-Buffet und EM-Viertelfinal konzentrieren konnten, starteten das Volleyball-Team und die Unihockeyaner bereits um 19 Uhr in ihre Nachtturniere. In der entscheidenden Phase waren dann aber die Turner zum Anfeuern zur Stelle. Nicht umsonst: beide Teams konnten sich weit vorne in der Rangliste platzieren – am Schluss gabs einen 3. Rang (von 29!) fürs Volley und gleich nochmals Bronze fürs Unihockey – die Trainingsdisziplin trug also offensichtlich Früchte!

Nachtschwärmer mit eigener Stereoanlage auf dem Zeltplatz sorgten dafür, dass viele Turner während der ohnehin kurzen Nacht kaum ein Auge zudrücken konnten. Nachdem der Präsident schon zuvor von einem Strolch mit einer nassen WC-Rolle beworfen worden war, war sich die Turnerschar ihrer Leistungsfähigkeit nicht mehr so sicher. Würde man sich am Wettkampftag trotz allem wieder voll auf sportliche Höchstleistungen konzentrieren können?

Nachdem sich auch die erst am Samstagmorgen hinzugestossenen Turner am reichhaltigen Frühstücksbuffet verköstigt hatten, machten sich die Sportler für den Teamwettkampf bereit. Gegenseitig feuerten sich die 4 suhrer Quartette bei den verschiedenen Disziplinen an (Ausdauerlauf, Sprint mit Basketball, laufender Weitsprung und Zielwurf). Suhr 1 und 2 lieferten sich bei den Älteren bis zur letzten Disziplin ein hart umkämpftes, spannendes Duell um den vereinsinternen Sieg. Ob das auch in der Gesamtwertung für Spitzenränge reichen würde?

Nach der mittäglichen Stärkung stand noch der Einzelwettkampf an. Doch angesichts drückender Mittagshitze zogen es die Suhrer vor, sich bei einer Siesta im Baumschatten noch etwas von den morgendlichen Strapazen zu erholen. Schliesslich galt es, in den 8 Disziplinen möglichst hohe Punktwerte zu erkämpfen.

Nach der willkommenen Pause mobilisierten die Suhrer nochmals alle Energiereserven und trieben sich gegenseitig zu Höchstleistungen an. Zwischendurch beteiligten sie sich auch noch in zwei Disziplinen am neuen einteiligen Vereinswettkampf, bei dem es galt, jeweils mindestens zu acht ein möglichst gutes Gesamtergebnis zu erzielen. Nach einer abschliessenden gemeinsamen Runde auf der Finnenbahn stiessen die Suhrer mit einem kühlen Bier auf den Abschluss des Haupt-Wettkampftags an und genossen die auf der Wiese stattfindenden Gruppendarbietungen. Schon bald aber galt es, sich fürs Abendessen bereitzumachen. Den kurz nach der Siegerehrung auf Grossleinwand übertragenen Fussballkrimi Holland-Russland wollte man sich schliesslich nicht entgehen lassen.

Doch oh Schreck beim Betreten des Festzelts: eine schier endlose Schlange Hungriger belagerte das Buffet – offensichtlich waren die Organisatoren vom gleichzeitigen Andrang überfordert. Trotz knurrender Mägen beschlossen die meisten notgedrungen, sich vorläufig auf flüssige Nahrung zu beschränken (wozu man sich eigentlich ebenso in die Schlange hätte stellen müssen – doch der Durst überwog für einmal englische Disziplin). Hart war allerdings, dass alle, die sich etwas zu essen ergattert hatten, mit dampfenden Tellern unmittelbar am Suhrer Tisch vorbei zu ihren Plätzen steuerten. Hoffentlich würde zumindest die bevorstehende Siegerehrung die knurrenden Mägen vorübergehend vergessen machen.

Und die Suhrer wurden nicht enttäuscht: Im Teamwettkampf errang das aus den Reihen des Unihockey zusammengestellte jüngste Suhrer Quartett die Silbermedaille. Kaum Grenzen kannte der Jubel, als bei den Älteren die 3 Suhrer Teams nebst einem vierten Rang als Gewinner von Gold und Silber ausgerufen wurden! Hochzufrieden machten sich die meisten Suhrer in Richtung Stadion auf, um sich einen guten Platz für den EM-Match zu sichern. Auf dem Weg dahin liess sich mit einer Bratwurst zumindest der ärgste Hunger stillen. Von Fussball allerdings war auf der Leinwand vorerst nicht viel zu sehen – der Projektor musste gegen den längsten Tag des Jahres anfänglich kapitulieren.

Während einige nach dem Match bereits ins Zelt schlüpften, wollten die meisten noch etwas bei Musik und Tanz im Festzelt feiern. Doch kurz nach Mitternacht war endgültig Bettruhe angesagt, denn der letzte Wettkampftag sollte für die Meisten bereits in aller Früh beginnen.

Nach kurzem Schlaf trafen sich die Suhrer am Sonntagmorgen kurz nach 6 Uhr wieder zum Frühstück. Während 6 Suhrer Mixed-Duos ab 7 Uhr am Badminton-Turnier teilnahmen, traten 2 Suhrer Trios beim Triathlon an. Ein weiteres Suhrer Duo wollte sich gar im Beach-Volley messen.

Gegen Mittag traf sich die Suhrer Sportlerschar unter dem mittlerweise in Beschlag genommenen Schattenbaum, um Schlussvorführungen und Siegerehrung nicht zu verpassen. Obs wohl für weitere Medaillenränge reichen würde?

Schon im Badminton konnten zwei Suhrer Duos feiern: Sowohl Isabelle und Philipp Schneider bei den Aktiven (57 Teams) als auch Käthi + Geri in der Kategorie 45+ (20 Teams) erkämpften sich je die Silbermedaille. Und gleich nochmals Silber gabs für Christoph Widmer und Marco Vontobel im Beach-Volley. Im Einzelwettkampf (Kategorie A) errang Roman Kuhn die bronzene Auszeichnung. Geri Leutwyler wurde in der Kategorie D unter 42 Sportlern gar umjubelter Goldmedaillengewinner und damit wie schon im Team-Wettkampf Turnfestsieger! Zu dumm, dass der Suhrer Fahnenträger vor lauter Suhrer Medaillengewinnern gerade bei diesem Triumph seinen Einsatz verpasste…

Doch noch war sein Engagement gefragt: Im Triathlon durfte Suhr 1 (Markus Karli, Dani Furrer, Erich Schmid) eine weitere Silbermedaille in Empfang nehmen. Und im Vereinswettkampf gabs nebst einem 8. erneut einen 3. Rang zu bejubeln. Die im Anschluss an die Siegerehrung verteilte Rangliste zeigte, dass sich im Einzelwettkampf nebst den Medaillengewinnern viele andere Suhrer auf vorderen Rängen platzieren konnten:

  • Gaby Lüscher als einzige für Suhr startende Sportlerin (13. von 54)
  • Marco Vontobel (8.) und Christop Widmer (11.) in der Kategorie A (total 21)
  • Dani Furrer (4.) Erich Schmid (8.), Beat Leutwyler (12.) und Klaus Valeczky (15.) in der Kategorie C (total 39)
  • Kurt Flückiger (9.), Beni Alemann (15.) in der Kategorie D (total 42)

Mit der Gewissheit, dass sich der Trainingsaufwand tatsächlich voll ausgezahlt hatte, durften die Suhrer nach den letzten Vorführungen – unter anderem mit einer schweizer Weltmeisterin im Rhönrad – zufrieden den Heimweg antreten. Einen Schreckmoment allerdings gabs beim Ausladen: Zwei Turner suchten vergeblich Gepäck und Zelte. Kurz entschlossen fuhr Geri zurück nach Langenthal und konnte wenig später Entwarnung geben. Das Gepäck war nicht wie schon befürchtet von einer fremden Riege eingeladen worden. Auch nicht etwa Platzmangel wegen der reichen Medaillenausbeute war der Grund – eines der Gepäckdepots war in der Festfreude schlicht und einfach in Langenthal vergessen worden…

Trainingslager 2008

Trainingslager in San Nazzaro

Tops und Flops im SATUS-Trainingslager am Lago Maggiore

Wie kann die SATUS-Turnerschar beim Sportfest Langenthal wieder mit sportlichen Höchstleistungen brillieren? Da gab’s nur eins: ab ins traditionelle Auffahrts-Trainingslager, diesmal nach San Nazzaro oberhalb des Lago Maggiore. Als sportliche Höhepunkte auf dem Programm: eine Bike-Passfahrt (von 200 auf knapp 1400m) und eine Bergtour zum Monte Gambarogno (von 350 auf 1734m).

Um Stau zu vermeiden, machten sich die meisten Teilnehmenden schon am Mittwoch per Minibus auf den Weg Richtung Süden. Einige besonders Sportliche verluden bereits am Mittag ihre Bikes in den Zug. Zwar vereitelte nach dem Gotthard strömender Regen die geplante Abfahrt hinunter nach Biasca – doch kurzentschlossen gings retour durch den Tunnel, per Bike von Göschenen nach Erstfeld und von dort wieder per Zug Richtung Süden. Allerdings wurden die Biker zwischen Cadenazzo und San Nazzarro mangels Verlademöglichkeit dann doch noch richtig durchgewaschen …. Immerhin erreichten sie fast zeitgleich mit der im Stau steckengebliebenen Busequipe das an prächtiger Aussichtslage 200m oberhalb des Lago Maggiore gelegene Hotel.

An Auffahrt stand zum Einstieg ein Minigolftournier auf dem Programm. Als schliesslich auch noch die letzten Nachzügler eingetroffen waren, hiess es zuerst mal Kraft tanken – mit einem kurzen Aufstieg zum europaweit bedeutenden Ort der Kraft auf der „Sass da Grüm“ oberhalb von S. Nazzarro. Und diese Kraft war beim anschliessenden, hart umkämpften Fussballmatch auch nötig – besonders für die Bergung diverser Bälle, die nach Befreiungsschlägen den Steilhang hinunterzukollern drohten… Nach lockerem Ausklang am Pool freuten sich alle auf das Abendessen in der Pizzeria. Allerdings war der Service eher kläglich, lagen doch für die auf der kühlen Terrasse fröstelnde, hungrige Schar nicht mehr als 2 Pizzas pro Backgang drin. So war nach einem kurzen Schlummertrunk im Hotel auch schon bald Bettruhe vor der grossen Biketour angesagt.

Am Freitagmorgen gings richtig los: Die Bike-Route führte in flottem Tempo entlang dem Lago Maggiore über die Grenze nach Maccagno. Dann stand das „Pièce de résistance“ an: 1200 Höhenmeter Aufstieg via Indemini zur Alpe di Neggia. Die meisten – ohne Bergerfahrung mit dem Velo – hatten gehörigen Respekt vor dieser Herausforderung. Immerhin war der Minibus als Begleitfahrzeug dabei, so dass sich ein paar wenige kurzzeitig etwas erholen konnten. Die meisten aber bissen eisern durch und kämpften sich – zwischendurch gestärkt durch ein vorzügliches lokales Mittagessen – aus eigener Kraft bis zur Passhöhe hoch – manche zur eigenen Überraschung. Wenn da das feine Zvieri auf der Alpe di Neggia nicht verdient war….

Danach stand auch schon ein weiterer Lohn für die Strapazen an: mit quietschenden Bremsen gings im Schuss hinunter, zurück nach San Nazzarro. – und für einige noch etwas weiter zur Velorückgabe in Tenero. Mancher konnte kaum glauben, so viele Höhenmeter bewältigt zu haben.

Am Abend stand als Geheimtipp ein echtes, währschaftes Grotto auf dem Programm. Doch welche Enttäuschung: ungemütliches Ambiente, keine Gedecke und mürrische Bedienung dämpften auch den ärgsten Hunger. Nachdem der Kellner gar anfing, seine Gäste zu beschimpfen, war der Entscheid zum Aufbruch rasch gefällt. Schliesslich fand die empörte Turnerschar im etwas weiter entfernten Flugplatzrestaurant doch noch einen feinen Abschluss eines anstrengenden Tages. Doch der Ärger über eine nicht für möglich gehaltene Gastfeindlichkeit liess sich erst beim anschliessenden Grappa im Hotel einigermassen dämpfen. Und das sollte ein Geheimtipp sein?

Monte Gambarogno, 1734m: So hiess die sportliche Herausforderung am Samstag. Nach flachem Start führte schon bald ein endlos steiler Weg Richtung Gipfel. Manche waren froh um die kühlen Temperaturen, besonders mangels Trinkgelegenheit unterwegs. Ab 1300 m dann die Überraschung: immer tieferer Schnee und bald kaum mehr ein Weg erkennbar. So musste der Tourenleiter Tritte stampfen, insbesonder für ein paar Optimisten, die sich mit ihren Turnschuhen bereits im Hochsommer wähnten.

Doch statt die Tour abzubrechen hielt die Turnerschar durch und wurde auf dem Gipfel durch ein prächtiges Panorama belohnt. Auf der Alpe di Neggia wartete dann wieder die wohlverdiente Stärkung, bevors mit dem Bus zurück nach San Nazzarro ging.An diesem Abend durfte kulinarisch nichts mehr schiefgehen. Auf Empfehlung des Hotels konnte die Turnerschar endlich echte tessiner Gastfreundschaft geniessen, im Grotto … beim Italiener…

Jugitag 2008

Jugitag vom 5. Juni in Oftringen

Am 5. Juni war es wieder einmal so weit. Der Jugitag war da. Alle Mädchen der Jugendriege Satus Suhr haben fleissig darauf hin trainiert und konnten es kaum mehr erwarten. Dank den engagierten Eltern der Kinder war der Hin- und Rückweg kein Problem. (Ein grosses Dankeschön an die Eltern!!!)

Bekanntlich muss man sich ja alles verdienen. So starteten das Schnurball und die Einzelwettkämpfe bei leichtem Nieselregen. Die guten Ergebnisse müssen Petrus erfreut haben, denn schon  bald mussten die „Chäppi“ aus dem Rucksack gekramt werden, weil uns die Sonne auf den Kopf brannte. Neben vielen guten Resultaten und einigen Auszeichnungen,  erreichte Schmidlin Julia den ersten Platz auf dem Podest (Jahrgänge 00/01) und Fischer Janine durfte eine Bronze-Medaille mit nach Hause nehmen (Jahrgang 96/97). Im Schnurball erkämpften sich die Jüngsten trotz nassem Ball und Rasen einen tollen 3. Rang. Bravo! Das Fangen war nämlich zeitweise ein richtiges Kunststück.

Zum Mittagessen gab es das traditionelle „Hörnli mit Wiskas“ (Hackfleisch) und schon ging es wieder weiter. Nun mussten sich die Kids im Stafetten laufen, Seilziehen und  Gruppenhindernislauf beweisen, was mit viel Elan angegangen wurde. Die Mädchen der Kategorie C belegten den dritten Platz im Seilziehen, die anderen erreichten durch tollen Einsatz Ränge im vorderen Drittel.

Nach den Gruppenwettkämpfen durfte man sich ausruhen und die Sektionstänze geniessen, an welche die Rangverkündigung anschloss. Mit dem Wetter hatten wir grosses Glück. Denn kaum waren alle Kinder wieder in ihre „Taxis“ eingestiegen fing es wieder an zu tröpfeln. So hatte auch der Jugitag 2008 sein Ende gefunden und der von 2009 wird schon freudig erwartet.

Sportweekend 2006

Geisterfahrer am Bodensee

Erich Schmid

Am letzten Augustsamstag war es wieder soweit: Eine stattliche Schar SATUS-Sportlerinnen und -Sportler bestieg den Zug Richtung Kreuzlingen, Ausgangspunkt für das diesjährige Sportweekend. Geplant war am Samstag eine Velofahrt um den Überlinger See, am Sonntag Skating und Velo von Kreuzlingen nach Rorschach. Die von Westen her schon für Samstag angesagte Regenfront liess allerdings wenig Gutes ahnen – immerhin war die Ostschweiz da wohl die beste Wahl …

Kurz vor 10 Uhr konnten am Bahnhof Kreuzlingen die Mietbikes in Empfang genommen werden. Nachdem das Gepäck bei der Unterkunft deponiert war, gabs am Hafen eine letzte Stärkung vor dem Start. Gegen Mittag pedalten die Suhrer bei bestem Wetter Richtung Konstanz los. Am Zoll vorüber, im Schuss hinunter Richtung See – da plötzlich ein Schrei – eine Sportlerin hatte die Kraft der Vorderbremse unterschätzt und samt Velo eine prächtige Hechtrolle hingelegt – zum Glück ohne Blessuren: Note 9.8! Wenige Meter weiter zwang ein plattes Hinterrad den Präsidenten himself zur Umkehr. Doch was ein richtiger Präsi ist, weiss sich zu helfen, ersetzt den Schlauch gleich selbst und meldet sich kurze Zeit später per Natel zur Aufholjagd… Erleichtert gings weiter, hügeliger als erwartet, dafür immer wieder mit prächtiger Sicht auf den See. Doch da – schon wieder ein Schrei: eine Kurve war zu eng fürs Tempo der „Hechtrollerin“. Erst von einem geladenen Weidezaun wurde sie unsanft gebremst; das Gepäck segelte zur Verblüffung der Kühe schwungvoll in die Wiese … Sollte das etwa so weiter gehen?

Doch die Pessimisten behielten Unrecht – abgesehen von einer abgebrochenen Lampe (bei wem wohl …) blieben die Suhrer von weiteren Pannen verschont. Dafür hatte Organisator Geri Leutwyler alle Mühe, die temperamentvolle Radlerschar beieinander zu halten. Prompt wurde der vorgesehene Badehalt verpasst und man traf sich erst nach 14 Uhr in Ludwigshafen zum späten Imbiss.

Aus Westen näher rückende dunkle Wolken mahnten bald zur Eile. Mit flottem Rückenwind gings zum Glück zügig Richtung Meersburg. Es reichte gerade noch für einen kleinen Rundgang, bevor prasselnder Regen zur Flucht in die nächste Weinbar zwang… Gelegenheit, bei einem Glas auf die erfolgreiche Seeumrundung anzustossen.

Nach der Überfahrt mit der Fähre lachte auf Schweizer Seite schon wieder die Sonne und erlaubte eine trockene Rückkehr zur Unterkunft. Am Abend entschädigte feine Kost in einem nahe gelegenen Gourmet-Restaurant für die Strapazen. Allerdings liess gegen Mitternacht einsetzender Platzregen nicht gerade auf Skatingbedingungen am Sonntag hoffen.

Doch siehe da – am Morgen sah es schon wieder recht trocken aus. Auch wenn noch immer dunkle Wolken am Himmel hingen, machten sich die Skater nach dem Frühstück mutig bereit – schliesslich hatte es ja im Notfall unterwegs immer wieder einen Bahnhof. Dicht dem See entlang führte die Skatingroute bei idealer Temperatur Richtung Rorschach. An Apfelplantagen vorbei, schnaubende Dampfzüge grüssten. Doch was war los? Sobald der Weg breiter wurde, kamen immer mehr Velofahrer und Skater den Suhrern entgegen und zwangen zu manch halsbrecherischem Ausweichmanöver. Tausende Ostschweizer wollten offenbar lieber in verkehrter Richtung gegen den Wind fahren. „Slow up Bodensee“ nannten sie das – ganz dem langsamen Vorwärtskommen entsprechend. Bald gaben die Suhrer es auf, die Ostschweizer mit dem Zuruf „Geisterfahrer“ auf die falsche Fahrtrichtung hinzuweisen – zu gross war die Übermacht, die fröhlich winkend „He, selber Geisterfahrer“ zurückrief…

Zum Glück führte die Skatingroute bald wieder weg von den Massen und auf ruhigeren Wegen Richtung Arbon. Nach einem ausgiebigen Zwischenhalt in einer Arboner Pizzeria gings zügig nach Rorschach, wo zum Abschluss eine Sandskulpturen-Ausstellung am Ufer zur Zickzackfahrt in der Menschenmenge zwang. Dank dem vorher so sportlichen Tempo blieb dennoch genug Zeit, um den Bahnhof zu erreichen. Auf der Rückfahrt waren sich alle einig: Das hatte Geri Leutwyler zusammen mit Petrus wirklich perfekt organisiert!

Sportfest Interlaken

Satus Suhr räumt ab

Bei besten Wetterverhältnissen reisten rund 30 Sportlerinnen und Sportler des SATUS Suhr ans kantonal-bernische Sportfest vom 9.-11. Juni in Interlaken. Die Frage war: Würden sich seriöse Vorbereitung und frühzeitige Anreise wohl in entsprechenden Resultaten niederschlagen?

Bereits an der freitäglichen Volleyball-Night vermochte das Mixed-Volleyball-Team einen ersten Glanzpunkt zu setzen: Lange nach Mitternacht und nach manch hart umkämpfter Partie durften sich die Suhrer unter 23 Teams als stolze Turniersieger feiern lassen!

 Der tolle Auftakt beflügelte am Samstag auch die übrigen Suhrerinnen und Suhrer zu Höchstleistungen: Im Team-Fit erkämpfte sich das beste Suhrer Quartett gleich nochmals eine Goldmedaille; die weiteren Teams belegten die Plätze sechs und neun. Etwas weniger Wettkampfglück hatten die Unihockeyaner, die sich als 16. von 24 Teams im Mittelfeld klassierten. Im Einzelwettkampf „Fit mit Sport“ hingegen zahlten sich hartes Training und voller Einsatz wieder aus: Bei den Sportlern A reichte es Roman Kuhn als Viertem von 29 Teilnehmern fast zu einem Podestplatz, ebenso Isabelle Schneider als Fünfte bei den Sportlerinnen A (32 Teilnehmerinnen). Gar stolze Silbermedaillengewinnerin wurde Ursi Ebneter bei den Sportlerinnen C (73 Teilnehmerinnen)! Und damit nicht genug: Bei den Sportlern C (66 Teilnehmer) errang Geri Leutwyler als Dritter ebenfalls eine Medaille, dicht gefolgt von weiteren Suhrer Spitzenrängen (7. Kurt Flückiger, 8. Erich Schmid, 11. Klaus Valeczky, 15. Daniel Furrer). Zufrieden konnte die Suhrer Sportlerschar die Abendvorführungen geniessen und sich für den letzten Wettkampftag stärken.

Am frühen Sonntagmorgen nahmen mehrere Suhrer Teams im Mixed-Badminton den Kampf um vordere Ränge auf, während zwei Mannschaften sich am Triathlon beteiligten (Schwimmen im Brienzersee, Rennen, Inline-Skating). Nur um zwölf Sekunden verpasste Suhr 1 hier als Vierte von 16 Mannschaften einen Podestplatz, während Suhr 2 sich dicht dahinter auf dem sechsten Platz klassierte. Noch besser schlugen sich die Suhrer im Badminton. Trotz grossem Teilnehmerfeld dominierten sie gleich beide Alterskategorien. Sowohl bei den Jüngeren (74 Teams) als auch den Älteren (21 Teams) zierten Suhrer Duos am Schluss mit jeweils dem 1. und dem 3. Platz die Ranglistenspitze! Weitere Suhrer Teams belegten die Ränge fünf und neun. Hätten sich einige Suhrer im Verlauf des Turniers nicht gegenseitig eliminiert – wer weiss?

 Mit einer ausgezeichneten Bilanz durften die Sportlerinnen und Sportler des SATUS Suhr zufrieden den Heimweg von einem rundum gelungenen Sportfest in prächtiger Kulisse antreten – höchstens etwas geplagt vom schlechten Gewissen, als Nicht-Berner derart abgeräumt zu haben…

Satus Suhr schlägt San Remo

Auffahrtstraining der Turnerinnen und Turner in Ligurien

Ohne Trainingsfleiss kein Erfolg beim Höhepunkt des diesjährigen Vereinsjahres, dem Sportfest 2007 in Rothrist. Das sagten sich die Turnerinnen und Turner des SATUS Suhr und machten sich am Auffahrtswochenende für 5 Tage auf den Weg ins ligurische Bajardo bei San Remo. Dorthin in ihre neue Heimat hatte das ehemalige SATUS-Mitglied „Bäbe“ Tschopp-Hunziker die Sportlerschar eingeladen. Am Mittwoch Mittag fuhr ein Dutzend SATUS-Sportlerinnen und –Sportler per Auto Richtung Süden los. Zwar waren beim Kaffeehalt auf halber Strecke noch alle beisammen, doch nach der Autobahnausfahrt San Remo zeigten die Lotsen unterschiedliches Geschick bei der Routenwahl. So waren am Ende alle froh, dass auch das letzte Auto noch zu einigermassen christlicher Stunde im 900 Höhenmeter oberhalb von San Remo gelegenen Bajardo eintraf. Bäbe und Walo entschädigten die Sportler mit einem feinen Apéro und anschliessendem Nachtessen für die lange Anreise.

Am nächsten Tag galt der sportliche Ernst: Auf Schusters Rappen – wegen angeblichem Steinschlag mit Helm bewehrt – ging es auf zum 1627 Meter hohen Monte Ceppo. Nach kurzem Abstieg die Überraschung: statt gegen Steinschlag wurden die Helme für die von Walo und Bäbe bereitgestellten Trottinetts benötigt. Im Schuss ging es um enge Kurven mehrere hundert Meter hinunter Richtung Küste. Während die Einen sich mit vollem Einsatz ein Rennen lieferten – bis hin zu einem glimpflich verlaufenen Sturz – nahmen es andere lieber etwas gemütlicher. Unten angekommen lockte das malerische Städtchen Aquadolce zur Belohnung mit einem feinen Gelato.

Am Freitag stand schon der nächste sportliche Höhepunkt auf dem Programm: Per Inline-Skates musste eine teilweise holprige, rund 7 km lange leichte Steigung bewältigt werden. Statt Trottis lagen diesmal auf über 1100 Metern Wanderschuhe bereit. Mehr oder minder steil führte der Weg hinunter Richtung Meer, die malerische Küste immer vor Augen. Unten warteten Sandstrand, Liegestühle und ein Volleyballfeld auf die Sportlerschar. Allerdings war an Sport erst nach einem ausgiebigen Nickerchen wieder zu denken. …

Zum Ausklang am Samstag konnten auf 1100 Metern Höhe nochmals die Trottinetts gesattelt werden. Und wieder gings in rasanter Schussfahrt hinunter Richtung Küste. Doch da – wie schon am ersten Tag, überschätzte erneut ausgerechnet ein Töfffahrer den Kurvenhalt seines Trottis und schlitterte zu Boden. Doch beim SATUS beisst man auf die Zähne und fährt weiter… Ins Begleitfahrzeug wechseln musste hingegen der Präsident, der es als Einziger (dafür zum 2. Mal) schaffte, einen Platten einzufangen! An der Küste wurde wieder ein Strand in Beschlag genommen und das mitgebrachte Beachvolley-Netz aufgestellt. Zweierteams massen sich in manch spannendem Fight und erfrischten sich in den Wettkampfpausen mit einem Bad im kühlen Meer. Schon wollte man zum Erholungsteil übergehen, als zwei sportgebräunte Italiener die Suhrer zum Duell aufforderten. Zwar gelang es den San-Remo-Boys, die SATUS-Auswahl zu letztem Einsatz zu zwingen, doch am Ende wurden sie von den routinierten Suhrern verdient mit 3:0 Sätzen vom Strand gefegt! Am Abend schon wieder eine Überraschung: Die SATUS-Schar durfte sich als Pizzaiolo versuchen und die eigenen Kreationen gleich im Dorf-Pizzaofen backen.

Auf der sonntäglichen Rückreise waren sich alle einig: ein gelungenes, von Geri und Käthi super organisiertes Trainingslager bei grosszügigen Gastgebern. Bleibt die Frage: Wird sich der Trainingsaufwand auch in guten Resultaten am Sportfest niederschlagen?