Sportwoche Abteilung Badminton vom 1. – 7. Juni 2025

Am Morgen früh machten sich sieben gutgelaunte Sportlerinnen und Sportler auf die Reise nach Sant Lluis, Menorca. Die ganze Reise verlief unspektakulär und gegen 12 Uhr kamen wir in einem schönen, direkt am Meer gelegenen Hotel an. In der Bar akklimatisierten wir uns, bezogen dann die Zimmer und am Nachmittag erkundeten wir die Umgebung. Ein einstündiger Spaziergang führte uns zu einer kleinen Bucht, wo die ersten bereits ein erfrischendes Bad im Meer wagten. Das erste Nachtessen (reichhaltiges Buffet) nahmen wir im Hotel zu uns.

Für den zweiten Tag war wie letztes Jahr eine von Kurt organisierte Wanderung angesagt. Nach einem ausgiebigen Frühstück brachen wir auf zu einer ungefähr 3 stündigen Wanderung (so zumindest angesagt) auf. Der Anfang führte durch Wälder, lauschige Buchten und gegen Mittag wurde es wärmer und wärmer… An prächtigen Oleanderbüschen und urigen Bauernhöfen vorbei wurde es heisser und heisser. Wir begegneten auch ein paar wilden Schildkröten. Nach 5 Stunden kräftezehrender Wanderung konnten wir endlich einkehren und labten uns an erfrischendem Flüssigen. Auch die letzten Kilometer schafften wir und genossen wiederum ein feines Nachtessen im Hotel.

Der dritte Tag war ein Ruhe- und Erholungstag. Jeder verbrachte ihn auf seine Weise – es wurde gejasst, geschwommen, gechillt, am Strand spaziert und am Nachmittag trafen wir uns in einem Dorf und nahmen sieben Velos für die Tour am folgenden Tag in Empfang. Auf der Rückfahrt ins Hotel stellten unsere Männer gleich ihren Orientierungssinn auf die Probe, was leider nicht immer klappte… Trotzdem fanden wir zurück und diesmal fuhren wir mit dem Velo in ein Restaurant im Landesinnern. Trotz schlechter Netzbewertung war die Pizza hervorragend. Auf dem Heimweg mussten wir feststellen, dass Velofahren ohne Licht nicht so lustig ist – dank Natels und zwei vorhandenen Lichtern klappte es trotzdem ohne Unfall.

Am vierten Tag starteten wir frühzeitig zu einer ausgedehnten Velotour, die diesmal unter weiblicher Führung auf direktem Weg in die Menorquinische Hauptstadt Mahon führte. Wir schlenderten durch die hübsche Stadt, kehrten ein und am Nachmittag entschlossen sich ein paar, die doch recht hügelige Stadt per Velo zu erkunden. Zwei Damen nahmen den direkten Weg (wieder unter weiblicher Führung) unter die Räder und verbrachten den Rest des Tages am erfrischenden Pool, während die anderen nach einem anstrengenden Umweg (unter männlicher Führung) auch unser Hotel wieder heil erreichten. In einem Restaurant nahe unseres Hotels genossen wir ein feines Nachtessen.

Am fünften Tag entschlossen sich 5 fitte Sportler zu einer erneuten Velotour und erlebten einen schönen, pannenfreien Tag, allerdings wieder mit Umwegen unter natürlich männlicher Führung… Der Rest der Truppe verbrachte den wunderschönen, sonnigen Tag am Pool und mit ein bisschen shoppen. Die Möglichkeiten waren nicht gross, Sant Lluis ist ein sehr kleiner, ruhiger Ort mit wenigen touristischen Attraktionen – für uns ältere Herrschaften perfekt! Die Velos wurden vor dem Hotel abgeholt und wir speisten wieder im Hotel.

Den sechsten Tag verbrachten wie wieder alle in der Nähe des Hotels, einige spazierten wieder zu ‘unserer’ kleinen Bucht, es wurde gejasst, geschwommen, am Pool geschlafen… Zum Abschluss assen wir diesmal in einem feinen Restaurant im Ort und liessen die paar Tage mit einem Drink Revue passieren.

Der letzte Tag war Reisetag – alles klappte wunderbar, wieder einmal ganz herzlichen Dank für die perfekte Organisation Geri!

SATUS Suhr am Eidg. Turnfest in Lausanne am 21. Juni 2025

An einem eidgenössischen Turnfest durften die Suhrer natürlich nicht fehlen. So hatte Coach Klaus für den Vereinswettkampf Fit&Fun eine vielversprechende Auswahl nominiert. Mit dem zuvor beschafften Wettkampfmaterial waren die teilweise unbekannten Disziplinen mehr oder weniger fleissig geübt worden. Nach dem Trainingslager im Elsass sah man dem Wettkampf zuversichtlich entgegen. Doch es sollte anders kommen….

Am Samstag 21. Juni machte sich das Suhrer Team frühmorgens per Zug auf den Weg nach Lausanne. Coach Klaus motivierte die Sportlerschar gleich mit mitgebrachten Gipfeli. In Lausanne angekommen entschieden sich die Suhrer, den halbstündigen Weg zur Sportanlage Vidy zu Fuss zurückzulegen – so war man schon aufgewärmt. Am Wettkampfplatz angekommen: Gepäck deponiert und los mit Einlaufen. Doch da ein Stolperer – zwei Suhrer stürzten zu Boden – sollte das wohl ein schlechtes Omen sein? Entwarnung: nichts passiert. Also auf zu den ersten beiden Disziplinen:

Fussball-Stafettenstab und Brettball. Ein paar Fehlpässe – ein paar Ballverluste – einigermassen gelungen…. Nächste Disziplinen: Unihockey und 8-er-Ball. Das Erste trotz verschobenem Hindernis
ganz passabel absolviert; doch dann: Konzentrationsmängel und Fehlwürfe beim 8-er-Ball – Punkteausbeute bescheiden? Nach einer Verpflegungspause schliesslich noch Street-Racket und Moosgummi-Stab – wieder besser! Vergleiche mit vorher und nachher gestarteten Teams hatten allerdings gezeigt: ein Tick schneller wäre überall möglich gewesen. Wie auch immer: jetzt lockte ein erfrischendes Bad im nahen See. Trotz trockener Prognose zogen immer dunklere Wolken auf. Einsetzender Regen jagte die Sportlerschar unter ein Zeltdach – mit kakofonischer Beschallung aus allen Richtungen. Schon bald hiess es: Aufbruch zur Essensschicht um 17.30. So marschierten die Suhrer in einer Regenpause los Richtung Verpflegungszelt. Immer stärkerer Regen trieb zur Eile. Doch vor dem Zelt: eine grosse Traube ungeduldiger Sportler wartete im immer stärkeren Regen auf Einlass. Gedränge, Gestosse, Panikattacke bei einer Turnerin… Endlich – nach abschliessender Vordachdusche – im Trockenen angekommen. Mit Glück fand sich gar ein geschützter Platz fürs Essen.

Danach: Suche nach Unterhaltung: doch auf dem Festplatz lediglich etwas Musik – der öffentliche Unterhaltungsanlass im Festzelt war schon längst ausverkauft. Blieb eins: den Abend bei geselligem
Beisammensein ausklingen lassen. Vor Einbruch der Dunkelheit begaben sich drei Suhrer mit Sonntagsverpflichtungen zum Bahnhof. Die anderen genossen noch etwas den angenehmen Abend, bevor sie sich zum Übernachten auf den Zeltplatz verschoben.
Fazit: ein spannender Ausflug in die Westschweiz, mit kaum gebrauchtem Französisch (nur deutschschweizer Vereine bei den Fitnessdisziplinen) und mässig erfolgreichem Wettkampf. Wie
heisst es doch so schön: Mitmachen ist wichtiger als Siegen – gerade bei einem eidgenössischen Turnfest. Immerhin hatten die SATUS-Sportler es geschafft, 13 andere Vereine in der Rangliste hinter sich zu lassen!
E. Schmid

Trainingslager 14.-18. Mai im Elsass

Ein kleines SATUS-Team hatte sich für das eidgenössische Turnfest in Lausanne angemeldet. Da war ein Trainingslager zur Vorbereitung natürlich zwingend. Um die 5 Tage optimal nutzen zu können, hatte Markus ein Programm im nahen Elsass geplant. Am frühen Mittwoch-nachmittag teilten sich 10 teilnehmende Sportler samt Mountainbikes auf Autos und Anhänger auf. Als nach 17 Uhr auch das letzte Fahrzeug mit «Steinzeitnavi» in St. Hippolyte angekommen war, war vor dem Essen ein kleiner Dorfrundgang angesagt. Da die Hotelbar schon geschlossen war, gings danach schon frühzeitig zu Bett.

Am Donnerstag hatte Markus eine 16 km lange Bergwanderung zum über dem Ort thronenden Schloss Königsbourg geplant. Am Eingang gaben die SATUS-Sportler der Security brav alle mitgeführten Taschen-messer ab. Nach eindrücklichem Rundgang und Picknick gings retour zum Hotel, wo die Einen vor dem Nachtessen eine erste Sportfest-Disziplin einübten, während die anderen das Hotelschwimmbad er-kundeten. Zum Essen gings in ein schön eingerichtetes kleines Lokal mit feinem Essen, während der ausgesuchte Megamix-Wein einen gemixten Eindruck hinterliess und wenig Mega mundete. Zurück im Hotel ‘ge-nossen’ die Sportler die mit Hotel-Klängen gemischte Song-Contest-Vorausscheidung in Basel, bevor es gegen Mitternacht ins Bett ging.

Am Freitag konnten endlich die mitgeführten Bikes gesattelt werden. Zuerst ging es mit den Autos zum Ausgangspunkt in der Nähe eines Hochmoors. Der mit groben Steinen versetzte erste Streckenteil war eher für Bergwanderer als für Biker konzipiert, sodass einige Abschnitte auch für erfahrene Biker kaum fahrbar waren. Einige überschätzten indessen ihr Können und verloren die Kontrolle, bevor sie absteigen konnten: Die 5 (!) mehr oder weniger elegant ge-
stürzten Biker liessen sich aber nichts anmerken und setzten die Fahrt trotz Blessuren fort. Und auch das Material zollte der holprigen Strecke Tribut: 2 verlorene Rücklichter, 1 Dämpfer mit Ölverlust. Immerhin: die eigenen Bikes hielten klar besser durch als frühere Mietbikes…Nach mehr als 1000 erklommenen Höhenmetern und doppelt so langer Abfahrt kam die Sportlerschar wieder beim Hotel an. Erholung bei Drinks und Wellness war angesagt, bevor es mit den Bikes in eine rustikale Elsässer Wystub im Nachbartort ging. Der deutschstämmige Wirt unterhielt die Gäste mit flotten Sprüchen, während die Sportlerschar mit dem Nebentisch Kontakt knüpfte, wo sich ein Gast als Bürgermeisterin des Nachbarorts outete. Nach opulentem Essen und einem Schnäpschen aus dem Nist-kasten gings zurück nach Hippolyte. Am Samstag wurden wieder die Wanderschuhe geknüpft. Nach der Anfahrt per Auto zum Ausgangs-punkt gings zu den Rochers des Géants, eine eindrückliche Tour durch einen felsdurchsetzten Wald. In Ribeauville gabs zur Belohnung Café und Tarte, bevor die Rückfahrt mit den Autos organisiert werden musste. Nach Schwimmen bzw. Sauna gabs diesmal wieder ein feines Nachtessen im Hotel, abgerundet durch den Song-Contest-Final am Grossbild-schirm. Allerdings verabschiedete sich ein müder Sportler nach dem andern, bis die Lounge sich noch vor der Entscheidung geleert hatte.

Am Sonntag startete die Sportlerschar nach dem Zimmerräumen mit den Bikes vom Hotel via Ribeauville nach Riquewihr, wo ein erster Kaffeestopp eingelegt wurde. Plötzlich sprang ein Sportler wie von der Tarantel gestochen hoch und spurtete zu seinem Bike, um es vor Dieben zu retten – allerdings entpuppten sich diese als harmloses englisches Paar, das lediglich für ein Foto die Handtasche über den Lenker gehängt hatte. Stirnrunzeln bei den übrigen Bikern – und breites Grinsen, als kurz darauf ein chinesisches Paar das Bike erneut als Handtaschen-Aufhänger zweckentfremdete. Schliesslich gings weiter nach Colmar zu einem aus-giebigen Stadtrundgang inkl. Mittagessen. Angesichts der fortge-schrittenen Zeit wählte die Sportlerschar den kürzeren Retourweg zum Hotel. Nach dem Verladen gings zurück zur KEBA Aarau, wo sich die Sportlerschar per Bike bzw. Auto auf den kurzen Heimweg machte.
Fazit: ein gelungenes, von Markus perfekt organisiertes Trainingslager – zwar ohne Meer und somit auch ohne Morgenjogging, dafür dank eigenen Bikes weitgehend pannenfrei!
E. Schmid

Sportweekend 24.-25. August: La Chaux-de-Fonds – Saut-du-Doubs – Saignelégier

Geplant war am ersten Tag eine Wanderung von La Chaux-de-Fonds zum Saut du Doubs, am zweiten Tag eine Mountainbike-Tour ab Saignelégier. Angesichts des für Sonntag angekündigten Regenwetters entschieden die Suhrer, die Bike-Reservation rechtzeitig zu annullieren. Ein Alternativprogramm war also gefragt.

Am Samstagmorgen reiste eine gutgelaunte Sportlerschar nach La Chaux-de-Fonds. Via lokalen Zoo führte der Weg hinauf Richtung Roches de Moron. Unterwegs konnten die Suhrer dank ihrem Charme bei einem eigentlich noch geschlossenen Restaurant einen willkommenen Kaffeestopp einlegen. Am Mittag auf den Roches de Moron angekommen, lockte zuerst das prächtige Panorama über dem Lac de Moron, bevor im Bergrestaurant das Essen wartete.

Am Nachmittag wagten sich die Suhrer anstelle des normalen Wanderwegs auf den schmalen Bergweg «Pillichody». Im abschüssigen Steilhang war Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefragt. Scherzhalber hatte der Organisator für die anschliessende Schifffahrt erst mal zwei Plätze weniger reserviert. Belohnt wurde das Wagnis durch immer wieder imposante Ausblicke auf den Lac de Moron. Schliesslich führte der Weg steil runter zum Saut-de-Doubs – allerdings enttäuschte dieser mit im Gegensatz zum Frühjahr eher bescheidenen Wassermassen.

Danach stand eine kurze Schifffahrt auf dem Lac des Brenets auf dem Programm, mit spektakulären Ausblicken auf die steilen Felswände. In Les Brenets angekommen verzichtete die Sportlerschar angesichts des grünlich-schleimigen Wassers auf das eigentlich vorgesehene Bad und begab sich nach einem Schlusstrunk am Hafen direkt zur Unterkunft. Nach einer willkommenen Dusche verschoben sich die Suhrer zum Camping-Restaurant. Auf der dortigen Terrasse liess sich bei angenehmer Temperatur und herrlichem Blick über den See ein feines Abendessen geniessen. Am späteren Abend veranlassten immer stärker aufkommende Böen und ferne Blitze die Suhrer dazu, sich rechtzeitig vor dem nahenden Gewitter zurück zur Unterkunft zu begeben.

Am anderen Morgen liess der nächtliche Regen früher als erwartet nach. Nach einem üppigen Frühstück bestieg die Sportlerschar den Oldtimer-Triebwagen von Les Brenets nach Le Locle – ein Erlebnis für sich. Vom Bahnhof gings zu Fuss zu den Moulins souterrains – kurzfristig gebuchtes Alternativprogramm. Bei einer spannenden Führung konnte die Sportlerschar in die Geschichte der eindrücklichen unterirdischen Mühlen eintauchen. Danach gings wieder zurück zum Bahnhof und per Zug nach Saignelégier. Anstelle der beim dortigen Sportzentrum ursprünglich gebuchten Bike-Tour entschieden sich die Suhrer bei verhangenem, aber trockenem (!) Himmel für einen Besuch der grosszügigen Thermalbäder inkl. Sauna und Schwimmbecken. Zufrieden reiste die Sportlerschar danach wieder zurück in den Aargau – mit der Gewissheit: die ausgefallene Biketour wird nachgeholt!

E. Schmid

Sportwoche des Badminton Clubs Satus Suhr vom 1. – 6. Juni 2024

Am ersten Tag machten wir uns (7 Personen) auf den Weg zum Flughafen Zürich und erreichten nach einem 2,5 stündigen Flug Malaga, wo wir mit einem Bus in unser Hotel in Torremolinos gebracht wurden. Bei sommerlichen Temperaturen wurde der Nachmittag für einen Strandbesuch genutzt. Ein paar Mutige wagten sogar einen Sprung ins doch eher kühle und ziemlich ‘wellige’ Wasser. Den Tag liessen wir bei einem feinen z’Nacht in unserem Hotel ausklingen.

Für den zweiten Tag war eine von Kurt organisierte Wanderung angesagt. Eine Gruppe entschloss sich, auf den Monte Calamarro hinauf zu wandern und die andere nahm die Seilbahn und wanderte hinunter. Der Plan war, sich an einem Aussichtspunkt zu treffen, was wir aber bei den ungewohnten Richtungs-, Zeit- und Ortsangaben leider nicht schafften. Eine Gruppe wanderte vom kühlen, nebligen Berg in 3,5h an den sonnigen Strand zurück und die andere Gruppe erklomm den steilen Berg in 2,5h. Zum Abendessen fanden wir wieder zusammen und der Abend endete in einem Strandbeizli bei einem feinen Sangria. Der dritte Tag war ein Ruhe- und Erholungstag und jeder hat ihn auf seine Weise genutzt. Sei es auf dem Liegestuhl am Strand, oder bei einem Schwumm im Meer, dem die Sonnenbrille von Geri nicht passte und sie sich einverleibte, oder bei einer kräftigen Thai-Massage, oder auf einem ausgedehnten Strandspaziergang, oder bei der Organisation von Velos für den nächsten Tag, oder beim Stricken im kühlen Hotelzimmer…

Am vierten Tag starteten wir früh zu einer ausgedehnte Velotour um den Monte Calamarro. Es waren einige Höhenmeter zu überwinden und die zwei Herren ohne Motor am Velo kamen teilweise recht ins Schwitzen. Die Aussicht auf die Küste und das karge Innenland war toll und die Hitze dank des Fahrtwindes erträglich. Zum Mittagessen fanden wir in einem Dorf dank der Spanischkenntnisse von Geri ein kleines Restaurant und genossen auf einem schönen Dorfplatz feine spanische Tapas und viel Cola. Gestärkt nahmen wir den Rest unter die Räder und beendeten die schöne, von Roger geplante Velotour nach 7 Stunden. Der Abend liessen wir mit einer grottenschlechten Pizza ausklingen…

Am letzten Tag kletterte das Thermometer auf 30 Grad und wir spazierten am Morgen dem Strand entlang zu einer Minigolfanlage. Vom Golfprofi bis zu blutigen Anfängerinnen war alles dabei – gewonnen hat schliesslich ein Amateur mit ruhiger Hand und grosser Besonnenheit – unser Roger!
Nach einer sehr langen Suche nach einem bestimmten Restaurant, das jedoch von uns nie gefunden wurde, hat sich die eine Hälfte der Gruppe ein feines Mittagessen und dann eine Siesta gegönnt, die andere Hälfte hat sich bei einem Pingpongspiel verausgabt, wobei unser Roger den Sieg wieder für sich erspielt hat. An diesem Abend haben wir noch einmal ein gutes Restaurant für ein feines Abschlussessen gefunden.

Trainingslager Turner/Volleyball 29. Mai bis 1. Juni 2024 in der Algarve

Das diesjährige Trainingslager führte die SATUS-Turner/Volleyballer für einmal etwas weiter weg, in die Algarve. Ab Flughafen Faro verschob sich eine zehnköpfige Sportlerschar in drei Mietautos nach Ferragudo, wo in einer Ferienanlage in Meeresnähe zwei Bungalows gebucht waren. Die Unterkünfte erwiesen sich als wahre «Luxusvillen» mit mehreren Schlafzimmern, Küche und je einem eigenen Swimmingpool, der sofort ausgiebig getestet wurde.

Am anderen Morgen war kurz nach sieben Jogging angesagt: doch weshalb grüsste der Coach schon aus dem Pool? Er hatte die Zeitumstellung verpasst und war 1 Stunde früher alleine los…. Nach fast brotlosem Frühstück gings zur Bike-Vermietung und von dort mit wuchtigen Fat-E-Bikes ab ins Gelände.

Doch nach wenigen Kilometern: 1 Bike defekt – Stromkabel durchgeschmort. Mit Ersatzbike konnte die Tour schliesslich fortgesetzt werden. Weitere technische Probleme wie defekte Schaltungen konnten die SATUS-Sportler selbst beheben, sodass die Bikes bei Abgabe einmal mehr besser im Schuss waren als bei Übernahme….

Nach einer ausgiebigen Bike-Runde entlang der malerischen Küste folgte ein kurzes Bad im kühlen Meer, bevor es zur Stärkung in die Strandbar ging. Danach führte die Route angesichts knapper Akkustände auf direktem Weg zurück zur Unterkunft. Doch was war da los: Türe offen, Schlüssel steckt?! Zwei Sportler hatten offensichtlich gemeint, der andere sei noch drin und schliesse ab – immerhin: nichts weggekommen – die simulierte Anwesenheit hatte offensichtlich abgeschreckt….

Am nächsten Tag stand nach Jogging und Frühstück eine Wanderung auf dem Programm. Angesichts des sonnig-heissen Wetters wählte Markus eine Tour weiter im Norden am Cabo de São Vicente, wo kühler Wind für angenehme Wandertemperaturen sorgte. Die Runde führte von der Küste landeinwärts, in einem Bogen zurück zur Küste und dem Meer entlang wieder zum Parkplatz, wo sich die Sportlerschar vor der Rückkehr nochmals in der kühlen Brandung erfrischte.

Am Folgetag war nach Morgenjogging und Frühstück Beachvolleyball angesagt: Damit ein Spiel überhaupt möglich war, mussten die SATUS-Sportler das Volleyballfeld zuerst von einer dichten Laubschicht befreien und zahlreiche im Sand eingegrabene Astwurzeln herausziehen. Endlich konnte es mit vollem Einsatz losgehen. Bei Einzelnen übertraf das Engagement allerdings zuweilen die technischen Fähigkeiten, sodass weggeschmetterte Bälle in teilweise akrobatischen Aktionen und mit improvisierten Hilfsmitteln geborgen werden mussten – einmal von einem Dach, mehrmals von einem abschüssigen, dicht bewachsenen Hang – einmal aufgrund der Entfernung gar per Auto…So wurde der Spielfluss wiederholt durch zeitaufwändige, dank geschickten Sportlern immerhin stets erfolgreiche Bergungsaktionen unterbrochen. Nach Duschen, Essen und Erholung am Pool machte sich die Sportlerschar am Nachmittag wieder auf den Weg zum Flughafen Faro. Zurück in Zürich konnten die Suhrer nach gefühlt ewigem Warten aufs Gepäck um Mitternacht endlich den Zug Richtung Aarau besteigen. Fazit: ein erlebnisreiches, von Markus top organisiertes Trainingslager bei prächtigem Sonnenschein, das angesichts des hiesigen Hudelwetters durchaus länger hätte dauern dürfen…

Sportfest 15.6.2024 im Freiburgerland

Eine kleine, aber feine Suhrer SATUS-Delegation machte sich am Samstagmorgen auf zum Sportfest der Sport Union Schweiz im Freiburgerland. Auf dem Programm stand zuerst der Teamwettkampf 30+ in Flamatt. Obwohl nicht alle Suhrer gleich fleissig trainieren konnten, gelangen die Disziplinen Hindernislauf, Korbballrundlauf, Passen-Werfen-Laufen und Tchoukball ganz ordentlich. Unter 38 angemeldeten Teams belegten die SATUS-Sportler den respektablen 18. Rang. Für den nachmittäglichen Einzelwettkampf musste sich die Sportlerschar nach Bösingen verschieben. Nach der Mittagsverpflegung interne Beratung: mit welchen vier Disziplinen aus dem Wahl-Mehrkampf bestanden die besten Chancen auf möglichst viele Punkte? Während bei Korbballtreffen und Seilspringen alle mitmachten, verteilte sich das Interesse danach je nach Begabung und Trainingsstand auf Kugelstossen, Geländelauf, 80m-Spurt, Weit- und Zielwurf. Ein hervorragender Wettkampf gelang Peter, der mit 331 Punkten den 7. Rang unter 31 Teilnehmern erreichte, aber auch die anderen drei Suhrer durften sich mit 315, 314 und 296 Punkten über gute Ergebnisse freuen. Nach verdientem Apéro und Dusche gings zum Abendessen nach Wünnewil ins grosse Festzelt. Dort sorgte die Coverband «Stromstoss-Örgeler» für ausgelassene Stimmung. In der Konzertpause entschieden sich die Suhrer, frühzeitig den Heimweg anzutreten, um noch vor Mitternacht wieder in Suhr einzutreffen. Fazit: ein gelungener Sportfesttag bei bestem Wettkampfwetter im sympathischen Freiburgerland!

Sportfest 10./11. Juni 2023

Nach dem verregneten Trainingslager kündigte sich bestes Wetter an für das Sportfest im rheintalischen Oberriet. Am Samstagmorgen bestiegen 7 Suhrer bereits um 6.30 den Zug, um rechtzeitig für die Wettkämpfe einzutreffen. Nach dem Fassen der Wettkampfblätter galt es, im Wahlmehrkampf 5 von 11 möglichen Disziplinen auszuwählen, um für die Einzel- und Teamwertung möglichst viele Punkte zu erzielen. Zur Auswahl standen 80m, Geländelauf, Weitsprung, Kugelstossen, Korbballtreffer, Hindernislauf und anderes mehr. Am frühen Nachmittag waren alle Disziplinen absolviert und eine stärkende Wurst lohnte für die Anstrengungen. Am Nachmittag stand der Teamwettkampf 30+ auf dem Programm: Bei Hindernislauf, Korbballrundlauf, Passen-Werfen-Laufen und Tchoukball waren nochmals höchste Konzentration und voller Einsatz gefragt. Nach dem Wettkampfende begaben sich die Suhrer zum Check-In ins Selfservicehotel. Nachdem der Automat den Zugang endlich freigegeben hatte, stellte sich heraus, dass im 4-er-Zimmer der Platz zu knapp war, sodass sich einer «opferte», die Nacht auf einer Yogamatte auf dem Balkon zu verbringen. Nach erfrischender Dusche gings wieder zurück Richtung Festplatz zum Nachtessen. Angesichts des lauten Gedröhnes aus dem Festzelt zogen es die Suhrer vor, den Abend mehrheitlich im Freien zu verbringen.

Nach dem Frühstück am Sonntagmorgen entschieden sich 3 Suhrer, sich bis zur Rückfahrt im Schwimmbad zu erholen, während 4 Sportler die Umgebung auf einer aussichtsreichen Wanderung erkundeten. Danach reichte es ebenfalls noch für eine Abkühlung im Schwimmbad, bevor es am frühen Nachmittag via Buchs SG zurück nach Aarau ging. Auf der Rückfahrt konnten endlich die Ranglisten konsultiert werden: ein solider 27. Rang unter 41 Teams im Teamwettkampf 30+. Im Wahlmehrkampf 50-59 belegten Suhrer kompakt die Ränge 13, 15, 17, 18 und 19 unter 32 Teilnehmenden, in der Teamwertung resultierte daraus ein 14. Rang unter 21 Teams.

Fazit: ein gut organisiertes, gelungenes Sportfest bei sympathischen und gastfreundlichen Rheintalern; bei besten Wetterbedingungen und diversen Fusskilometern zwischen Wettkampfplätzen, Festzelt und Hotel….

E. Schmid

Der Sportverein