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Trainingslager 2011

Trainingslager 2011 in Mallorca

Erich Schmid

Eine rekordverdächtige Anzahl von 16 Sportlerinnen und Sportlern machte sich Ende Mai mehrheitlich im Zug auf den Weg zum Flughafen für das Trainingslager in Port d’Pollença im Nordosten von Mallorca. Auch die wenigen Automobilisten schafften es trotz Stau grad noch knapp an den Check-in-Schalter.

In La Palma passte das umfangreiche Sportgepäck kaum in die vier Mietautos, sodass mehrere Gepäckablagen demontiert werden mussten. „Gute“ Dienste bei der abendlichen Hotelsuche leisteten neuste Navi-Handies, die dem ganzen Tross einen spannenden Umweg inklusive vorzeitiger Ortsbesichtigung ermöglichten….

Am Donnerstagmorgen wurden dem Frühstück die Trekkingräder gefasst. Zu Beginn gings durch malerische Landschaft zügig voran – mit immer wieder einzelnen Anstiegen und Abfahrten. Zur Überraschung der Bike-Cracks lagen zwei sportliche Damen bald weit voraus, mussten allerdings infolge falscher Routenwahl bald telefonisch zurückbeordert werden und schon war die Hierarchie wieder hergestellt.

Bei den Höhlen „Coves del Campanet“ war Umkehrpunkt mit Mittagspause. Da das Restaurant nur 2dl-Fläschchen im Angebot führte, kam der Service angesichts des angestauten Durstes fast mehr ins Schwitzen als die Bike-Gruppe … vor allem, als es ans Zahlen ging. Nach der Stärkung folgte die Teilung: Die Normalsportlichen gingen auf dem gleichen Weg zurück, die Cracks wollten eine längere Zusatzschlaufe hinzufügen – gegen Schluss dank Rückenwind mit Tempi von 40-45km/h und neckischen Blicken an entgegenschnaufende Rennradfahrer…

Als ein unaufmerksamer Suhrer in Port d’Alcudia auf einen einheimischen Radler auffuhr und einen glücklicherweise glimpflich verlaufenen Sturz produzierte, war ein Zwischenstop angesagt. Der prächtige Sandstrand lockte gleich zu einem erfrischenden Bad, bevor es zum Abendbuffet zurück ins Hotel ging.

Freitag war programmfrei. Die Mehrheit behielt die Fahrräder und startete in Richtung Leuchtturm am Cap Formentor im äussersten Nordosten. Vorerst ein nahrhafter Aufstieg hoch zum Mirador Colomer, wo prächtige Aussicht auf die Steilküste lockte. Nach rasanter Abfahrt teilte sich die Schar: Während die Einen die gemütlichere Variante wählten und direkt zum nahen Strand von Formentor fuhren, nahmen die Übrigen den 12 km langen Aufstieg zum Cap Formentor unter die Räder. Am Nachmittag fand sich die ganze Gruppe am Strand zu einem Drink zusammen, bevor es zurück über den Pass Richtung Hotel ging.

Am Abend lockte ein Abendessen in einem von Einheimischen empfohlenen Restaurant in Sa Pobla. Zwar wurde es dort fast 10 Uhr, bis etwas Währschaftes auf dem Tisch stand. Aber die aufgetischten Leckerein entschädigten bei Weitem fürs Warten!

Am Samstag stand eine Wanderung auf der Landzunge vor Alcudia auf dem Programm. Nach kurzer Autofahrt zur Ermita de la Victoria gings auf immer schmaleren Pfaden in die Höhe. Am Wegende auf der Landspitze von Penya Roja lohnte eine spektakuläre Aussicht auf die steil abfallende Landzunge. Einige kraxelten weiter den Grat empor, wo eine Kanone zum Posieren einlud. Auf dem Gipfel „Atalaya de Alcudia“ war Mittagspause angesagt. Danach steil runter Richtung Küste. Plötzlich ein Blick auf eine weit unten gelegene, malerische Bucht. Nach einigem Hin-und-Her der Entscheid: runter! Nach steilem Abstieg lockte ein herrliches FKK-Wellenbad. Erfrischt gings wieder empor und über eine weitere Anhöhe mit schwindenden Trinkreserven die letzten Kilometer zurück zum Parkplatz.  

Am Sonntagmorgen hiess es bereits wieder: packen und zurück. Nach einem letzten Bad im Meer gings quer über die Insel zurück nach Palma. Nach dem Abheben ein letzter, herrlicher Blick über die Insel. Ein grosser Dank an Organisator Geri und die Tagesleiter Dani und Markus. Bleibt die Frage: Wird das Trainingslager in Mallorca ebenso gute Sportfestergebnisse wie die letzten Camps im Tessin bringen?

Trainingslager 2010

Trainingslager in San Nazzarro

Die Elite des SATUS Suhr reiste über Auffahrt wie schon zwei Jahre zuvor nach San Nazzarro, um sich im traditionellen Trainingslager auf das bevorstehende Sportfest in Schaffhausen vorzubereiten. Per Minibus bzw. Velo/Bahn machten sich acht Sportlerinnen und Sportler bereits am Mittwochmittag Richtung Süden auf. Garstige Witterung in Airolo bewog die Biker, erst in Bellinzona vom Zug aufs Bike umzusteigen. Zwar schafften sie es nicht trocken bis San Nazzarro, dafür klappte das Timing fürs Abendessen perfekt: Die früher eingetroffene Minibusfraktion war eben von einer Wanderung zum Kraftort „Sass da Grüm“ zurückgekehrt.

Am Donnerstag war nach wie vor Schlechtwetter angesagt. So entschied man sich, die Haupttrainingseinheiten auf Freitag und Samstag zu legen und – nachdem ein letzter, frühmorgens angereister Biker hinzugestossen war – Richtung Lago Delio ennet der Grenze zu marschieren. Nach mehreren hundert in steilem Gelände erklommenen Höhenmetern die böse Überraschung: Ein zum reissenden Sturzbach angeschwollener Bergbach hatte den Übergang mitgerissen – keine Chance für ein Durchkommen. Nach erfolglosen Brückenbau- und Umgehungsversuchen mussten die Suhrer schliesslich kapitulieren und in Richtung Piazzogna ausweichen. Immerhin blieb es trocken, wenn auch auf der anderen Seite des Lago Maggiore entgegen aller Prognosen strahlender Sonnenschein neckte…

Am Freitag führte Wanderleiter Markus die Sportler dann für die „richtige“ Wanderung zu Fuss, per Schiff und Zug ins Centovalli nach Tegna. Von dort gings – wiederum entgegen den Prognosen nun im Nieselregen – entlang der Melezza hinauf nach Intragna. Nach einem feinen Teller Pasta war endlich fertig Regen, und trockenen Fusses konnte der Anstieg über Costa nach Corcapolo in Angriff genommen werden, von wo die Sportlerschar per Zug und Schiff wieder nach San Nazzarro zurück kehrte. Fürs Abendessen wartete dort schon eine kulinarische Entdeckung vom letzten Mal – und dank Handy-Foto wurden die Sportler vom Besitzer tatsächlich wiedererkannt …

Am Samstag pedalte die Sportlerschar auf eigenen oder in Tenero gemieteten Bikes bei bestem Wetter das Maggiatal empor. In zügigem Tempo erreichte die Biketruppe unter Danis Führung gegen Mittag das Tourenziel Someo und wurde für den Aufstieg mit einem feinen Essen auf einer lauschigen Grotto-Terrasse belohnt. Retour teilte sich dann das Teilnehmerfeld. Vier Extrembiker wählten statt der einfacheren Abfahrt einen „Singletrail“ auf der gegenüberliegenden Talseite, was bei einigen entgegenkommenden Bergwanderern zu verblüfften Blicken führte. In der Tat erwies sich die Route als derart anspruchsvoll, dass die Bikes immer wieder in Felsblöcken hängen blieben und geschultert werden mussten…

Am Abend zwängte sich die ganze Truppe mit Ausnahme einer erkrankten Sportlerin in den Minibus. Gesucht: eine richtige Pizzeria zum Abschluss. Unterwegs Richtung Süden war kein Lokal gut genug – erst ennet der Grenze in Maccagno stoppte der Bus. Wer hat Euro dabei? war da die Frage. Von „Einheimischen“, die sich als Ostdeutsche entpuppten, liess man sich eine Pizzeria empfehlen. Deren zweite Wahl erwies sich als Treffer: Manch Sportler konnte sich ob der charmanten Bedienung kaum auf die feine Pizza konzentrieren. Rundum zufrieden und dank Sponsor Geri von allen Euro-Sorgen befreit gings spätabends zurück nach San Nazzarro.

Bei Sonne und kräftigem Nordföhn war am Sonntag Erholung am Pool angesagt. Gestaffelt machte man sich im Laufe des Tages per Bike/Bahn bzw. Bus auf den Rückweg Richtung Norden. Ein weiterer Meilenstein in der Vorbereitung auf das Sportfest in Schaffhausen war erfolgreich absolviert – tipptopp organisiert von Geri, Dani und Markus. Ob das wohl zur Verteidigung der zahlreichen Spitzenränge vom Vorjahr reichen wird?

Fahnenweihe 2010

Geheimnis um neue Vereinsfahne enthüllt

E. Schmid 

Aufgrund eines Malheurs beklagt der SATUS Suhr seit dem Sportfest Oftringen 2003 eine irreparabel zerrissene Fahne. Aus Angst, sich zu blamieren, konnte diese seither bei jeder Siegerehrung nur zaghaft geschwungen werden und drohte damit bei jedem Medaillenrang die Siegesfreude zu beeinträchtigen. Für den Vorstand des SATUS Suhr wurde klar: Eine neue Fahne muss her! Nach mehrmonatiger Vorbereitungszeit durch eine eigens gebildete Arbeitsgruppe, die sich mit der Gestaltung und der Suche nach Sponsoren beschäftigte, sollte das sorgfältig geheimgehaltene Design der neuen Fahne am Jugend- und Beizlifest in einer feierlichen Zeremonie enthüllt werden. 

Am Freitag Abend begrüsste Vereinspräsident Daniel Furrer vor dem SATUS-Beizli beim Schulhaus Ost die zahlreich erschienenen geladenen Gäste. In seiner Ansprache brach er eine Lanze für den Breitensport, dessen Förderung sich der SATUS auf die sprichwörtliche Fahne geschrieben hat. So biete der SATUS in Suhr nebst polisportivem Turnen verschiedene Trendsportarten wie Unihockey, Badminton und Volleyball an. Dank diesem attraktiven Angebot sei es gelungen, entgegen der allgemein rückläufigen Tendenz die Mitgliederzahl sogar zu steigern.  

Für eine Showeinlage konnte Furrer das bekannte Rope-Skipping-Team des SATUS Möriken ankündigen, dessen dynamische Vorführung beste Werbung für eine weitere attraktive Trendsportart machte.  

Nach kurzem Rückblick auf die über ein halbes Jahrhundert lange Geschichte der bisherigen Vereinsfahne kündigte Daniel Furrer die Verabschiedung der alten Fahne an. Die Fähnriche Heinz Koch (SATUS Suhr) und Martin Brunold (SATUS Schweiz) erwiesen dieser in einer würdigen Zeremonie die letzte Ehre.  

Als Vertreterin der Arbeitsgruppe Fahnenbeschaffung ergriff anschliessend Käthi Roth das Wort. Sie blickte zurück auf die Entstehungsgeschichte der neuen Fahne: Deren Design sei aus einem vereinsinternen Gestaltungswettbewerb entstanden und stelle eine Synthese aus mehreren Vorschlägen dar. Die Endfassung wurde schliesslich von einem Grafiker umgesetzt. Der ganze Entstehungsprozess sei gemäss Roth ein Sinnbild für ein funktionierendes Vereinsleben, bei dem jedes Mitglied einen Teil zum Ganzen beiträgt – sei es mit der Teilnahme am Sportfest, der Mithilfe am Beizlifest oder der Beteiligung an der Gestaltung einer neuen Vereinsfahne.  

Nach diesen Worten leitete Präsident Daniel Furrer zur feierlichen Begrüssung der mit Spannung erwarteten neuen Fahne über, wiederum tadellos präsentiert durch die Fähnriche Heinz Koch und Martin Arnold. Das Publikum empfing die neue, modern und ansprechend gestaltete Fahne mit grossem Applaus. Abschliessend gab Daniel Furrer der neuen Fahne die besten Wünsche auf den Weg, auf dass sie „den guten Geist, welcher im SATUS Suhr steckt, überall hin mitnehmen“ möge. 

Mit einer zweiten Showeinlage konnte die Rope-Skipping-Truppe des SATUS Möriken nochmals ihr Können demonstrieren. Zum Schluss bedankte sich Daniel Furrer bei den zahlreichen Sponsoren, ohne deren grosszügige Unterstützung die Beschaffung der neuen Vereinsfahne undenkbar gewesen wäre. Nach dem Motto „Zu Gast bei Freunden“ konnten Vereinsmitglieder und Gäste im SATUS-Beizli anschliessend auf die gelungene neue Suhrer SATUS-Vereinsfahne anstossen.

Verabschiedung der alten… …und Begrüssung der neuen Fahne

Sportfest Schaffhause 2010

Suhrer Sportler auch im Dauerregen eine Macht
E. Schmid

Regen, danach noch mehr Regen und zum Abschluss starker Regen – so etwa die Wetterprognose für das diesjährige SATUS-Sportfest in Schaffhausen. Unbeirrt machte sich am Freitagnachmittag eine stattliche Suhrer Sportlerschar auf den Weg in die Ostschweiz. Einige Hartgesottene liessen sich trotz der Aussichten nicht einmal vom Zelten abhalten. 

Glücklicherweise konnten Unihockeyaner und Mixt-Volleyballer ihre Nachtturniere in der Halle bestreiten. Mit höchst unterschiedlichem Erfolg: trotz vollem Einsatz musste das Unihockey-Team erkennen, dass ein Spitzenrang im äusserst starken, zum Teil mit nationalen Spitzenspielern besetzten Teilnehmerfeld unerreichbar war. Besser lief es dem Mixed-Volleyball-Team: Es dominierte die Gegner fast nach Belieben und brachte schon am ersten Abend eine Goldmedaille ins Trockene!  

Nach regnerischer Nacht machten sich die Turnerinnen und Turner am Samstagmorgen daran, die Fitnessdisziplinen im Team- und Einzelwettkampf zu bestreiten. Aufgrund kurzfristiger Ausfälle mussten die Teams zum Teil neu formiert werden. Wieder einsetzender Regen bewog die meisten dazu, die Freiluftdisziplinen optimistisch auf später zu verschieben. Doch als nach Abschluss aller Hallendisziplinen der Regen immer noch nicht nachlassen wollte, wurde es mit dem Zeitplan immer enger: Bis zum Start des Triathlon am frühen Abend mussten alle Fitnessdisziplinen absolviert sein. Endlich hatte Petrus Erbarmen und stellte den Hebel auf leichten Nieselregen um. Eiligst wurden die Aussendisziplinen in Angriff genommen, doch die Zeit wurde immer knapper. Angesichts der für Inlineskate immer noch kritischen Strassenverhältnisse entschieden sich die Suhrer Herrenteams schliesslich, zugunsten der Freiluftdisziplinen und trotz Medaillenhoffnungen auf den Triathlon zu verzichten. 

Am Abend gespanntes Warten auf die erste Siegerehrung im Festzelt: Wie hatten sich die Suhrer wohl geschlagen? Schon im Vereinswettkampf gab es nebst einem vierten Rang eine Bronzemedaille zu feiern – allerdings hörten die Suhrer im Festlärm nur gerade „Suhr“, so dass ein Quartett einfach mal auf gut Glück das Podest erklomm – statt der acht eigentlichen Medaillengewinner. Dann aber kam es immer besser: Bronze im Team-Wettkampf für die jüngeren Sportler und sogar Gold und Silber für die beiden älteren Quartette – ein kompletter Medaillensatz war zu bejubeln! Im Triathlonsorgte das einzige gestartete Suhrer Trio gar für eine kleine Blamage der Herrenwelt: drei mutige Suhrerinnen erreichten in einem ansonsten – von einer einzigen Frau abgesehen – reinen Männerfeld den hervorragenden 4. Platz unter 9 Teams! 

Nach der Festnacht hiess es am Sonntagmorgen früh zu den Spielturnieren antreten. Während im Wiesenvolleyball ein Mittelfeldrang resultierte, konnten die Suhrer Badminton-Duos wie schon im Vorjahr um vordere Ränge mitkämpfen. 

Am frühen Nachmittag warteten die Suhrer gespannt auf den zweiten Teil der Siegerehrung. Lagen im Fitness-Einzelwettkampf trotz Fehlen des im Vorjahr besten Turners vordere Ränge drin? Mit je einem 5. Rang (Kat. A: Roman Kuhn, Kat. B: Markus Leder) erzielten schon die Jüngeren achtbare Resultate. Noch besser schlugen sich die Älteren: Ränge 6, 8 und 9 (von 48) in der Kategorie C, gar eine Bronzemedaille (Kurt Flückiger) in der Kategorie D! Als eine der zwei für Suhr startenden Frauen erkämpfte sich Käthi Roth sogar eine Goldmedaille! Und das war immer noch nicht alles: im Badminton gab’s mit Silber und Bronze bei den Älteren sowie Gold bei den Jüngeren wie am Vorabend erneut einen kompletten Medaillensatz zu feiern! So war dafür gesorgt, dass die lädierte Suhrer Fahne bei ihrem letzten Einsatz vor der Fahnenweihe nochmals ausgiebig zum Einsatz kam… 

Zufrieden durften die Suhrer Sportler nach den Wettkämpfen den Heimweg aus der Ostschweiz antreten – und dies endlich bei nahezu trockener Witterung…

Sportweekend 2010

Sportweekend 2010

Auf Suworows Spuren über den Pragelpass
E. Schmid

Erwartungsvoll traf sich eine muntere Turnerschar am Samstagmorgen am Bahnhof Aarau. Das Programm des ersten Tages: Per Bike von Linthal via Glarus zum Klöntalersee und über den Pragelpass ins Muotathal nach Morschach. Angesichts der zu bewältigenden mehr als 1000 Höhenmeter waren alle froh, dass sie das nicht benötigte Gepäck zu Fränzi ins Begleitfahrzeug verladen konnten.

Gegen 11 Uhr in Linthal angekommen, wurden die 10 bereitstehenden Countrybikes in Empfang genommen und vor der Abfahrt gründlich inspiziert. Die Route führte vorerst in rassigem Tempo knapp 20 km hinunter nach Glarus. Dort gings erst richtig los: Auf steiler Strasse 400 Höhenmeter empor zum Klöntalersee. Die zuvor vernichtete Höhe ging tüchtig in die Beine. Bald zeigte sich, dass das Mittagessen in Richisau trotz flottem Tempo immer weiter nach hinten rückte. Hatten da etwa Marschtabellen der Tour de Suisse als Referenz gedient? Um einer Hungerrebellion vorzubeugen, strich Organisator Stöhli kurzerhand die Reservation und meldete die Gruppe schon Anfang Klöntalersee zur Verpflegung an. Nach der Stärkung gings mit neuem Elan dem Klöntalersee entlang und dann empor Richtung Pragelpass. Doch trotz vollem Tritt in die Pedale wurde der Rückstand auf die Marschtabelle grösser und grösser. Nichts mit der angekündigten gemütlichen Fahrt… Nach 300m weiteren Höhenmetern lud das ursprünglich zum Mittagessen vorgesehene Restaurant Richisau zur Rast ein. Letzte Möglichkeit, die Bikes ins bis dahin gefolgte Begleitfahrzeug zu verladen. Fast alle aber entschieden sich für den Königsweg – hinauf zur 400 m höheren Pragelpasshöhe: Mit einem kleineren oder grösseren Dessert gestärkt wurden die letzten und härtesten Höhenmeter in Angriff genommen. Dann, nach zäher Steigerung, endlich geschafft: Pragelpasshöhe, 1550m! Ein kurzer Stopp und schon gings zur rasanten Abfahrt über – schliesslich lockte ein warmes Bad in Morschach.

Kurz nach der Talstation der Stoosbahn die unangenehme Überraschung: der direkte Weg über die Muota-Brücke nach Morschach war gesperrt. Was nun? Hinunter nach Brunnen und nochmals über 200 Höhenmeter hinauf nach Morschach? Wenig begeisternde Aussichten. Doch die SATUS-Sportler zeigten sich einmal mehr ideenreich und flexibel. Flugs wurden die Bikes auf die Stoosbahn verladen. Angeblich sollte ein angenehm breiter Wanderweg vom Stoos direkt hinunter nach Morschach führen. Nach halber Talabfahrt entschieden sich die Vorausfahrenden für eine „Abkürzung“. Nichts mehr mit gemütlicher Abfahrt. Auf halsbrecherischem Bergweg gings über Stock und Stein hinunter nach Morschach. Wenn da die ungefederten Mietbikes nur nicht schlapp machten. Endlich geschafft – fast zwei Stunden später als geplant. Statt ins erholsame Bad gings nach einer erfrischenden Dusche gleich zum sehnlich erwarteten Abendessen – nach den Strapazen ein Hochgenuss.

Nach ausgiebigem Frühstück stand am Sonntag eine gemütliche Bummelfahrt entlang dem Urnersee bis nach Erstfeld auf dem Programm, mit Besichtigung der dortigen NEAT-Baustelle. Um nicht die ganze Strecke auf oder neben der Hauptstrasse fahren zu müssen, seien nur noch schlappe 40 Höhenmeter zu bezwingen, hiess es; nach dem Vortagesprogramm war das ja gelacht. Doch irgendwie wollten diese 40 Höhenmeter einfach kein Ende nehmen. Als es endlich nicht mehr höher ging, war klar: die Höhenangabe stimmte präzis – nur die Null am Schluss war vergessengegangen. Immerhin wurden die Biker mit prächtiger Aussicht auf den Urnersee entschädigt. Angesichts des schönen Wetters und der fortgeschrittenen Uhrzeit entschied man sich schliesslich, nur bis Flüelen zu fahren und auf den Ausflug nach Erstfeld zu verzichten. Die erneut steile und anspruchsvolle Downhill-Fahrt brachte manche(n) zwischenzeitlich an bis über die Grenzen des fahrerischen Könnens. Schliesslich konnten die Bikes aber einigermassen wohlbehalten in Flüelen abgegeben werden, wo die warme Sonne zum erfrischenden Bad im kühlen Urnersee lockte. 

Am frühen Nachmittag gings zufrieden und einigermassen erholt per Schiff Richtung Brunnen und von dort zurück mit dem Zug. Dank idealem Wetter und überraschenden Zusatzschlaufen waren schliesslich alle voll auf die Kosten gekommen. Und dank Flexibilität und Stöhlis Organisationstalent hatte alles Wesentliche prima geklappt!

Sportweekend 2009

Sportweekend 15. – 16.8.2009

Bei perfektem Ausflugswetter reisten 11 Turner und 2 Badminton-Spielerinnen im übervollen Zug am Samstag Morgen Richtung Jura. Nach diversen Umsteige-Aktionen innerhalb von 2 Stunden konnten in Saignelégier 13 reservierte Elektro-Velos in Empfang genommen werden. Die technischen Anfangsschwierigkeiten bei der Handhabung der Velos waren bald überwunden und es wurden in flottem Tempo die ersten Kilometer abgestrampelt. Bei Etang de la Gruyère, dem grössten Moorsee der Schweiz erholten sich alle von den ersten Strapazen bei einem mitgebrachten Mittagessen. Ein paar Optimisten haben versucht, mit einem Bad im Moorwasser ihre Schönheit zu verbessern… Nach einer weiteren Stunde auf dem Velo den Mont Soleil hinauf (trotz des Motors für einige sehr anstrengend) wurde die Gruppe von der charmanten Monique durch die grösste Solaranlage der Schweiz und danach noch durch die grösste Windkraftanlage der Schweiz auf dem Mont Crosin geführt. Voll mit interessanten Eindrücken und Informationen ging es gegen Abend rasant bergab wieder dem Ausgangspunkt entgegen. Dank einer etwas ungenauen Karte – oder war es eine Leseschwäche von diversen Kartenlesern? – kamen alle noch in den Genuss einer ‚Downhill Biketour‘! Auch hat die akrobatische Einlage von Beat zwecks Verhinderung eines Sturzes noch lange für Gesprächsstoff gesorgt. Erhitzt und müde erreichte die Gruppe gegen 20 Uhr mit dem Zug Neuchâtel, wo nach einer Erfrischung die Hotelzimmer bezogen wurden. Nach dem Nachtessen hatten sich einige so weit erholt, dass sie noch bis früh am Morgen das Nachtleben von Neuchâtel geniessen konnten – andere versuchten schon etwas früher während der sehr heissen Nacht etwas Schlaf zu finden.  

Der zweite Tag begann bei strahlendem Sonnenschein mit einer Schifffahrt über den Neuenburger See. Die eine Hälfte hatte für diesen Tag ’normale‘ Velos gemietet, die anderen hatten Inline-Skates im Gepäck. Bei der Ankunft in Estavayer-le-Lac ‚vergass‘ jedoch der Präsident diesen Teil seines Gepäcks auf dem Schiff. Dank der Aufmerksamkeit des Kapitäns hat sich jedoch dieses Missgeschick noch zum Guten gewendet und auch er konnte anschliessend den steilen Beginn der Tour durch das Städtchen auf Kopfstein-Pflaster mitten durch die Stände eines Samstag-Marktes geniessen! Die Skaters wurden auf dem Weg nach Portalban durch sanfte, manchmal steile Auf- und Abstiege gefordert, während die Velofahrer unter leichteren Bedingungen das Restaurant für das Mittagessen bald erreichten und bei einem Glas Sangria auf die erschöpften Skater warteten. Nachdem sich die meisten mit Teigwaren gestärkt hatten, ging es weiter dem See entlang, wobei als erstes eine Steigung von 13 % bewältigt werden musste, was jedoch für keinen der durchtrainierten Sportler und Sportlerinnen ein Problem war. Auf dem Weg zur Schiffsanlegestelle in Cudrefin durften ein paar Skaters bei den Velofahrern andocken und konnten so etwas Energie und Schweiss sparen, während die Velofahrer etwas stärker gefordert wurden. Bei der Schiffsanlegestelle in Cudrefin lockte das kühle Wasser, was einige der Teilnehmer nutzten – andere genossen eine erfrischende Glace. Nach der Seeüberquerung blieb noch genügend Zeit um in Neuchâtel bei einem Umtrunk auf den Zug zu warten. Ohne eine einzige Umsteige-Aktion erreichten alle wohlbehalten, müde und zufrieden gegen 20 Uhr den Ausgangspunkt Aarau. Dem Organisator Christof Spielmann sei an dieser Stelle ganz herzlich für ein perfekt organisiertes Sportweekend gedankt. Fränzi Rutz

DV 2009

DV des SATUS Regionalverbandes Nordwest- und Zentralschweiz

SATUS Suhr bewegt- Unter diesem Motto stand die diesjährige Delegiertenversammlung des SATUS Regionalverbandes Nordwest- und Zentralschweiz. Der offizielle DV-Teil wurde integriert in ein vielseitiges Rahmenprogramm. Ein Programm, welches von Inhalten geprägt war, welche zum grössten Teil von Suhrern dargeboten wurden. Die Delegierten und Gäste wurden verwöhnt mit Beiträgen zu Sport, Kultur und Verbandspolitik. Das gute Gefühl führt über den Magen. Diesem Umstand trugen die Verantwortlichen angemessen Rechnung und verwandelten nach dem offiziellen Teil und den Darbietungen den Saal in einen veritablen Gastrotempel.

SATUS Suhr – Veranstalter der diesjährigen DV

Jedes zweite Jahr führt der SATUS Regionalverband seine DV durch. Die Durchführung wird jeweils einem Mitgliedsverein übertragen. In diesem Jahr war die Reihe am SATUS Suhr, den Delegierten und Gästen für einen Nachmittag Gastrecht zu gewähren und sich zu präsentieren. Das OK hatte sich für diesen Nachmittag etwas ganz besonderes ausgedacht. Unter dem Motto „SATUS Suhr bewegt“ wurde ein reichhaltiges Programm mit mehrheitlich Suhrer Wurzeln zusammengestellt.

Sport und Politik – Synergien die erfolgreich sind

Den Auftakt machte Gemeindeammann Beat Rüetschi, welcher die Gäste in Suhr herzlich willkommen hiess. Dabei würdigte er die Leistungen des SATUS, wie aber auch allen anderen Organisationen, welche sich für die Bewegung der Bevölkerung und deren Gesundheit einsetzen. Damit nehmen diese eine wichtige Funktion im sozialen System einer funktionierenden Gemeinde war.

Laute oder leise Töne – Entscheidend ist das Kennen der Bedürfnisse

Danach entfachte das Drummerensemble „Ruzungu“ ein fulminantes Feuerwerk, gestaltet mit eindrücklicher und lautstarker Schlagzeugkunst. Die vier Jugendlichen boten unter der Leitung von Daniel Lüthi ein abwechslungsreiches Programm, bei welchem das Zusammenspiel der einzelnen Akteure beeindruckte. Im anschliessenden Referat von Max Stierlin vom Baspo wurden die anwesenden aufgefordert, in einem kurzen Workshop sich Gedanken zu aktuellen und zukünftigen Bedürfnissen im Vereinssport zu machen. Denn nur wer die Bedürfnisse seiner Klientele kennt, kann auch entsprechend agieren und ein auf die Zielgruppe zugeschnittenes Angebot bereitstellen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich die Bedürfnisse je nach Altersgruppe stark unterscheiden.

Ein wahrer Weltmeister im Fliegen

Mit „extreme Unicycling“ sorgte Lukas Hilfiker für einen ersten sportlichen Höhepunkt. Der Weltmeister im Einrad-Weitsprung bot beeindruckende Kunststücke auf seinem Einrad. Mit grossem akrobatischem Geschick und viel Geleichgewichtsgefühl vermochte er in allen Belangen zu überzeugen. Manchem stockte der Atem, als Lukas über den nur etwa 10 cm breiten Schwebebalken fuhr oder mit beeindruckender Sprungkraft über die Treppen hinauf zu einem etwa 1m hohen Podest sprang. Als Höhepunkt seiner Show liess er es sich nicht nehmen, die Zuschauer mit einzubeziehen. Nun waren fünf Freiwillige gesucht, welche bereit waren, sich im Sinne eines „lebendigen Hindernisses“ nebeneinander zu legen. Unterstützt durch einen Trommelwirbel kam nun Zirkuszeltstimmung auf. Die Zuschauer fieberten mit und unterstützten Lukas frenetisch bei seinem gewagten Unterfangen, mit einem Satz über das doch etwas ungewöhnliche Hindernis zu springen. Alles ging gut und die fünf Mutigen durften wohlbehalten auf ihre Plätze im Saal zurück kehren. Daniel Furrer, Präsident des SATUS Suhr, er führte durch das Programm, durfte Lukas Hilfiker alles Gute Wünschen zu seinem nächsten Ziel, den Titel als Einrad-Weltmeister dieses Jahr in Neuseeland erfolgreich zu verteidigen.

Freerunning – die andere Art, sich zu bewegen

Nun folgte eine Premiere im SATUS. Fünf junge Männer des SATUS Suhr stellten ihre Sportart vor: Freerunning. Unter fachkundigen Erklärungen führten die jungen Sportler Sprünge und Saltis in verschiedensten Variationen vor und gaben dem Publikum einen Einblick in die doch noch sehr junge Sportart. Das Ziel dieser Sportart ist, dass man geschmeidig verschiedenste Hindernisse überspringt und dabei der ganze Körper in Bewegung behält. Der Höhepunkt dieser beeindruckenden Vorführung waren Sprünge in einem wilden Durcheinander über einen als Hindernis aufgebauten Schwedenkasten sowie gewagte Sprünge von der Bühne direkt in den Saal zum Publikum. Das lies wohl beim einen oder anderen Zuschauer das Blut in den Adern stocken. Unter anerkennendem Applaus wurden die fünf SATUS Suhr Sportler von der Bühne verabschiedet.

Auf Eveline Hämmerli folgt Gaby Lüscher

Der offizielle Teil wurde durch Eveline Hämmerli souverän bestritten. So führte sie sicher durch die Traktandenliste und konnte am Schluss verschiedenste Ehrungen von verdienten Verbandsmitgliedern vornehmen. Dies war sogleich auch ihre letzte DV, die sie leitete. Nach langjähriger, verdienstvoller Arbeit im Vorstand wurde Sie mit einer beeindruckenden Laudatio verabschiedet. Als Nachfolgerin konnte Gaby Lüscher gewonnen werden, welche bereits beim SATUS Suhr tolle Vorstandsarbeit leistet und sich als Badminton-Spielerin fit hält.

Stimmgewaltig und mit Spannung erwartet

Als krönender Abschluss verzauberten Denise Hintermann mit ihrem Begleiter Raitis Gargalis das Publikum mit ihrem beindruckenden klassischen Gesang. Ein würdiger Abschluss eines beeindruckenden Programmes, welches den über 100 Delegierten und Gästen im Zentrum Bärenmatte geboten wurde. Nun folgte noch die mit Spannung erwartete Auflösung des Wettbewerbes. Die Fragen hatten einen Bezug zur Gemeinde Suhr sowie zu Beteiligen dieses Anlasses. Glücklicher Gewinner war Samuel Loosli, welcher am nächsten an die richtigen Resultate herangekommen war. Er durfte das vom Hauptsponsor Athleticum bereitgestellte Mountainbike unter Applaus entgegennehmen. Zum Abschluss wurden die Delegierten zu einem herrlichen Nachessen eingeladen. Ein erlesenes Vorspeisebuffet sowie ein vorzüglich mundender Hauptgang liessen Gefühlte wie in einem 5-Sterne-Haus aufkommen. Rundherum ein gelungener Anlass, welcher wohl dem einen oder anderen noch lange in guter Erinnerung bleiben wird. Fazit: Eine einmal etwas andere DV.

Sportfest 2009

Wer hat Angst vor dem SATUS Suhr? 
 

Beim Sportfest im benachbarten Oberentfelden wollten sich die suhrer SATUS-Sportler keine Blösse geben und eine Blamage vor heimischem Publikum unbedingt vermeiden. Doch – waren beim Auffahrts-Trainingslager in Cadro die richtigen Schwerpunkte gesetzt worden? Hatte die Konkurrenz vielleicht aufgeholt? 

Bereits am Freitag Abend traten Volleyballer und Unihockeyaner zu Nachtturnieren an. Die suhrer Teams hielten sich wacker und erreichten im Unihockey einen 6. sowie einen 11. Rang (Männerriege), im Volleyball mit Silber gar bereits eine erste Medaille! 

Die übrige Sportlerschar stiess am Samstagmorgen per Velo hinzu. Bei idealen Wetterbedingungen nahmen drei Quartette den Team-Wettkampf und den Einzelwettkampf (Fit mit Sport) in Angriff. Bis am Nachmittag musste das Programm absolviert sein, damit die Zeit auch noch für den Vereinswettkampf und die Oberentfelder Exklusivität – das Bob Anschieben reichte. Der Rückweg vom Bob wurde dann allerdings zum Umweg, denn Stefan lud in seinem oberentfelder Heim zum Apéro…  

Am Abend standen im Festzelt bei strömendem Regen die ersten Rangverkündigungen an: Im Team-Wettkampf konnten die Suhrer schon bei den Jüngeren eine Silbermedaille beklatschen. Noch grösser wurde der Jubel, als bei den Älteren die zwei Quartette gleich die ersten beiden Plätze belegten. Allerdings war die Beteiligung in anderen Jahren schon besser gewesen – hatten andere Vereine etwa vor der suhrer Dominanz kapituliert? Bei der Männerriege kamen im Faustball nochmals eine silberne und eine bronzene Auszeichnung hinzu. Nur im Twin-Faustball reichte es noch nicht für vordere Plätze – weiterer Trainingsbedarf ist offensichtlich.

Alles in allem: Tag 1 – ein Start nach Mass!  

Nach halb durchtanzter Nacht – die Suhrer zeigten sich auch hier in Form – ging es am frühen Sonntag Morgen mit Badminton und Triathlon (Schwimmen-Inline-Lauf) weiter. Da bei den drei suhrer Triathlon-Teams die Stammschwimmer verhindert waren – sie hatten sich in der Vergangenheit jeweils so verausgabt, dass sie völlig entkräftet dem Übergabeort entgegentaumelten – mussten sie kurzfristig durch hoffnungsvolle Nachwuchstalente ersetzt werden. Doch trotz dieses Handicaps und starker Konkurrenz konnten die Suhrer vorne mithalten! Auch im Badminton vermochten sich die meisten suhrer Duos im Tableau zu behaupten. Die Schlussfeier liess also Einiges erhoffen… 

Während die Wettkämpfe fast ausnahmslos von bestem Wetter begleitet waren, zwang einsetzender Regen dazu, die Siegerehrung in die Sporthalle zu dislozieren. Schon im Einzelwettkampf (Fit mit Sport) konnten die Suhrer jubeln. Geri Leutwyler (2.), Kurt Flückiger (3.) und Käthi Roth (3. als einzige suhrer Dame) errangen je eine Medaille. Insgesamt klassierten sich nicht weniger als 8 von 11 Suhrern im vordersten Drittel ihrer Kategorie! Im Badminton dann der totale Triumph: Suhrer Duos gewannen sowohl bei den Jüngeren (Isabelle + Rolf: 1. von 49!) als auch bei den Älteren, wo mit Geri + Käthi (1.) sowie Kurt + Gabi (3.) gleich zwei Duos Medaillen errangen. Der allmählich erschöpfte Suhrer Fahnenträger hoffte endlich auf ein Ende seines Einsatzes. Hätte er den Medaillenregen erahnt, wäre er wohl trotz etwas löchriger Fahne gleich vorne geblieben, denn beim Triathlon musste er schon wieder antreten: Platz 1 für das Suhrer Herrentrio! Allerdings liess sich das falsche Trio die Goldmedaillen umhängen – das tatsächlich schnellste Suhrer Trios war wegen der Ersatz-Schwimmerin ins stärker besetzte Mixed-Feld transferiert worden… Immerhin erreichte es mit dem dritten Platz auch dort einen Medaillenrang.  

Fazit des Fast-Heimsportfestes aus Suhrer Sicht: ein voller Erfolg! Wäre das Siegerpodest ein Wanderpokal, hätten es die Suhrer nach den Vorjahreserfolgen wohl gleich nach Hause nehmen können…

Zufrieden durften die Suhrer den kurzen Heimweg antreten – mit einem grossen Kompliment an die insgesamt hervorragende Organisation durch den SATUS Oberentfelden!

Sportweekend 2009

Auffahrts-Trainingslager in Cadro

E. Schmid 

Steht ein SATUS-Sportfest an – ganz besonders im Nachbardorf – ist seriöse Vorbereitung Pflicht. So machte sich am Mittwoch vor Auffahrt eine muntere Suhrer Sportlerschar zum Trainingslager Richtung Tessin auf. Einige Biker bestiegen bereits am Mittag den Zug und brausten von Airolo die Leventina hinunter nach Bellinzona. Andere folgten gegen Abend im Kleinbus. Nach steilem Aufstieg von Lugano nach Cadro trafen die Biker auf die übrigen Sportler und liessen sich von feiner Pizza und herrlicher Aussicht auf Lugano für die Strapazen entschädigen.  

1000 Höhenmeter hinauf zum Monte Boglia: so lautete die Herausforderung für die Auffahrtswanderung. Gestärkt durch ein ausgiebiges 4*-Sportlerfrühstück stürmte die SATUS-Schar – jede Marschtabelle pulverisierend – den Berg empor. Nur Risotto und Minestrone auf der Alpe Bolla konnten eine Verschnaufpause bewirken. Bald führte der Weg weiter bis zum Gipfel, mit prächtigem Ausblick auf das ganze Luganerseegebiet. Ebenso steil ging die Route via Bré Paese hinunter zum Seeufer. In Castagnola waren plötzlich einige verschwunden. Da schallte es aus einem Hauseingang: Hierher! Wanderleiter Markus war nicht etwa in eine Villa eingebrochen: nein – er lud im Ferienhaus der Schwiegereltern zum lauschigen Apéro am See; bevor das Postauto die müden, teils blasenverzierten Füsse zur Unterkunft zurückbrachte. 

Am Freitag war Turniertag angesagt: In Gruppen mass sich die Sportlerschar bei Tennis, Fussball und Golf. Aus Platzgründen beschränkte man sich auf die jeweilige Mini-Variante. Einzelne Eiserne, davon noch nicht genug gefordert, schwangen sich anschliessend aufs Bike und fuhren gleich nochmals einen Teil der Wanderung vom Vortag ab…  

Am Samstag stand die „richtige“ Biketour südlich vom San Salvatore Richtung Morcote an. Zwar hatte Organisator Dani von gut befahrbaren Velowegen gesprochen. Vor allem Fahrer mit beschränkt geländetauglichem Material wurden dann allerdings vom ruppigen, teilweise steil abfallenden Terrain bis aufs Äusserste gefordert. Manch unfreiwilliger Stop war die Folge. Besonders die Damen atmeten auf, als der Weg endlich einem gewöhnlichen Waldweg zu gleichen begann. Kurz nach Erklimmen des höchsten Punktes wartete ein feines Restaurant mit edlem Menuangebot – allerdings auch zu entsprechenden Preisen. Schliesslich beschränkten sich die SATUS-Sportler darauf, etwas zu trinken und den ärgsten Hunger heimlich mit Mitgebrachtem zu stillen.

Hoch über dem See gings danach durch Parkanlagen zurück Richtung Lugano, auf halbem Weg durch eine willkommene Glacepause unterbrochen. In Pazzallo wartete das Begleitfahrzeug auf die Verladewilligen. Einige Hartgesottene aber liessen sich nicht davon abhalten, trotz sengender Hitze nochmals den Aufstieg Richtung Cadro in Angriff zu nehmen.  

Nach feinem Nachtessen im Grotto hoch über Cadro hiess es tags darauf schon „zurück Richtung Norden“. Die im Bus Richtung Gotthard losgefahrenen Sportler kamen so rasch durch die Röhre, dass es im Norden nochmals für eine Bergwanderung reichte. Eine knappe Mehrheit bikte währenddessen hoch über Lugano auf anspruchsvollem Parcours nach Bellinzona, wo schon der Zug Richtung Gotthard wartete. 

Einmal mehr waren die SATUS-Sportler im Trainigslager bei prächtigem Wetter hart gefordert worden. Wenn das sich nicht in guten Leistungen am Sportfest Oberentfelden niederschlagen würde …

Sportweekend 2008

Sportweekend 23. – 24. August 2008

Mit einer Regenjacke und viel Vorfreude im Gepäck machten sich am Samstag 6 Turner und 2 Badminton Spielerinnen auf den Weg in den Seilpark Gantrisch im Schwarzenburgerland. Nach zwei Stunden Zugfahrt, einer kurzen Wanderung und einem aufwärmenden Kaffee erfolgte die Einführung in die Kunst des Seilkletterns durch einen Betreuer, der geduldig jede sorgenvolle und skeptische Frage zu beantworten wusste. Dann stürzten sich alle ins Abenteuer, die jüngeren etwas waghalsiger, die älteren etwas vorsichtiger. Trotz gelegentlichen Regenschauern, einigen Blutergüssen und (heldenhaft überwundenen) Höhenängsten war der Spassfaktor riesengross. Nach einem feinen Mittagessen im Restaurant wurde weiter durch den Wald gehangelt – ein paar Unermüdliche konnten fast nicht mehr gestoppt werden. Das imposante Hotel Gurnigelbad wurde dann nach einer einstündigen Wanderung mit Hilfe eines versierten Kartenlesers um 19 Uhr erreicht. Eine erfrischende Dusche, ein feines z’Nacht und ein wunderschöner Sonnenuntergang rundeten den ereignis- und erfahrungsreichen Tag ab.

Die sternenklare Nacht verhiess einen wunderbaren Wandertag, der am Sonntagmorgen um halb zehn mit einer Verstärkung von zwei Nachzüglern unter die Füsse genommen wurde. Es galt von der Wasserscheide aus das Stockhorn zu erreichen. Bei strahlendem Sonnenschein und in Gesellschaft von vielen Wanderern wurde Höhenmeter um Höhenmeter überwunden. Für die Mittagspause konnte dank einem engagierten Turner auf Baumgrenzhöhe ein perfektes Feuer entfacht werden, woran alle mitgebrachten Cervelats gebrätelt werden konnten. Die Wanderung wurde immer wieder unterbrochen – vor allem um die phänomenale Aussicht zu geniessen. Im Verlaufe des Nachmittags erreichten alle wohlbehalten und mehr oder weniger erschöpft den Gipfel des Stockhorns und feierten den Erfolg mit einem Umtrunk. Obwohl der Aufstieg sehr anstrengend war, liessen es sich drei Turner und eine Badminton-Spielerin nicht nehmen, den Weg nach Erlenbach hinunter zu joggen. Der Rest genoss die Abfahrt mit der Seilbahn und bei der Talstation wurde in einem Gartenrestaurant bei einem Teller Spaghetti oder einem Stück Zwetschgenwähe Energie für die Rückfahrt mit dem Zug getankt. Müde und zufrieden kamen alle in Aarau an – die meisten werden sicher im nächsten Jahr wieder dabei sein.