DV 2009

DV des SATUS Regionalverbandes Nordwest- und Zentralschweiz

SATUS Suhr bewegt- Unter diesem Motto stand die diesjährige Delegiertenversammlung des SATUS Regionalverbandes Nordwest- und Zentralschweiz. Der offizielle DV-Teil wurde integriert in ein vielseitiges Rahmenprogramm. Ein Programm, welches von Inhalten geprägt war, welche zum grössten Teil von Suhrern dargeboten wurden. Die Delegierten und Gäste wurden verwöhnt mit Beiträgen zu Sport, Kultur und Verbandspolitik. Das gute Gefühl führt über den Magen. Diesem Umstand trugen die Verantwortlichen angemessen Rechnung und verwandelten nach dem offiziellen Teil und den Darbietungen den Saal in einen veritablen Gastrotempel.

SATUS Suhr – Veranstalter der diesjährigen DV

Jedes zweite Jahr führt der SATUS Regionalverband seine DV durch. Die Durchführung wird jeweils einem Mitgliedsverein übertragen. In diesem Jahr war die Reihe am SATUS Suhr, den Delegierten und Gästen für einen Nachmittag Gastrecht zu gewähren und sich zu präsentieren. Das OK hatte sich für diesen Nachmittag etwas ganz besonderes ausgedacht. Unter dem Motto „SATUS Suhr bewegt“ wurde ein reichhaltiges Programm mit mehrheitlich Suhrer Wurzeln zusammengestellt.

Sport und Politik – Synergien die erfolgreich sind

Den Auftakt machte Gemeindeammann Beat Rüetschi, welcher die Gäste in Suhr herzlich willkommen hiess. Dabei würdigte er die Leistungen des SATUS, wie aber auch allen anderen Organisationen, welche sich für die Bewegung der Bevölkerung und deren Gesundheit einsetzen. Damit nehmen diese eine wichtige Funktion im sozialen System einer funktionierenden Gemeinde war.

Laute oder leise Töne – Entscheidend ist das Kennen der Bedürfnisse

Danach entfachte das Drummerensemble „Ruzungu“ ein fulminantes Feuerwerk, gestaltet mit eindrücklicher und lautstarker Schlagzeugkunst. Die vier Jugendlichen boten unter der Leitung von Daniel Lüthi ein abwechslungsreiches Programm, bei welchem das Zusammenspiel der einzelnen Akteure beeindruckte. Im anschliessenden Referat von Max Stierlin vom Baspo wurden die anwesenden aufgefordert, in einem kurzen Workshop sich Gedanken zu aktuellen und zukünftigen Bedürfnissen im Vereinssport zu machen. Denn nur wer die Bedürfnisse seiner Klientele kennt, kann auch entsprechend agieren und ein auf die Zielgruppe zugeschnittenes Angebot bereitstellen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich die Bedürfnisse je nach Altersgruppe stark unterscheiden.

Ein wahrer Weltmeister im Fliegen

Mit „extreme Unicycling“ sorgte Lukas Hilfiker für einen ersten sportlichen Höhepunkt. Der Weltmeister im Einrad-Weitsprung bot beeindruckende Kunststücke auf seinem Einrad. Mit grossem akrobatischem Geschick und viel Geleichgewichtsgefühl vermochte er in allen Belangen zu überzeugen. Manchem stockte der Atem, als Lukas über den nur etwa 10 cm breiten Schwebebalken fuhr oder mit beeindruckender Sprungkraft über die Treppen hinauf zu einem etwa 1m hohen Podest sprang. Als Höhepunkt seiner Show liess er es sich nicht nehmen, die Zuschauer mit einzubeziehen. Nun waren fünf Freiwillige gesucht, welche bereit waren, sich im Sinne eines „lebendigen Hindernisses“ nebeneinander zu legen. Unterstützt durch einen Trommelwirbel kam nun Zirkuszeltstimmung auf. Die Zuschauer fieberten mit und unterstützten Lukas frenetisch bei seinem gewagten Unterfangen, mit einem Satz über das doch etwas ungewöhnliche Hindernis zu springen. Alles ging gut und die fünf Mutigen durften wohlbehalten auf ihre Plätze im Saal zurück kehren. Daniel Furrer, Präsident des SATUS Suhr, er führte durch das Programm, durfte Lukas Hilfiker alles Gute Wünschen zu seinem nächsten Ziel, den Titel als Einrad-Weltmeister dieses Jahr in Neuseeland erfolgreich zu verteidigen.

Freerunning – die andere Art, sich zu bewegen

Nun folgte eine Premiere im SATUS. Fünf junge Männer des SATUS Suhr stellten ihre Sportart vor: Freerunning. Unter fachkundigen Erklärungen führten die jungen Sportler Sprünge und Saltis in verschiedensten Variationen vor und gaben dem Publikum einen Einblick in die doch noch sehr junge Sportart. Das Ziel dieser Sportart ist, dass man geschmeidig verschiedenste Hindernisse überspringt und dabei der ganze Körper in Bewegung behält. Der Höhepunkt dieser beeindruckenden Vorführung waren Sprünge in einem wilden Durcheinander über einen als Hindernis aufgebauten Schwedenkasten sowie gewagte Sprünge von der Bühne direkt in den Saal zum Publikum. Das lies wohl beim einen oder anderen Zuschauer das Blut in den Adern stocken. Unter anerkennendem Applaus wurden die fünf SATUS Suhr Sportler von der Bühne verabschiedet.

Auf Eveline Hämmerli folgt Gaby Lüscher

Der offizielle Teil wurde durch Eveline Hämmerli souverän bestritten. So führte sie sicher durch die Traktandenliste und konnte am Schluss verschiedenste Ehrungen von verdienten Verbandsmitgliedern vornehmen. Dies war sogleich auch ihre letzte DV, die sie leitete. Nach langjähriger, verdienstvoller Arbeit im Vorstand wurde Sie mit einer beeindruckenden Laudatio verabschiedet. Als Nachfolgerin konnte Gaby Lüscher gewonnen werden, welche bereits beim SATUS Suhr tolle Vorstandsarbeit leistet und sich als Badminton-Spielerin fit hält.

Stimmgewaltig und mit Spannung erwartet

Als krönender Abschluss verzauberten Denise Hintermann mit ihrem Begleiter Raitis Gargalis das Publikum mit ihrem beindruckenden klassischen Gesang. Ein würdiger Abschluss eines beeindruckenden Programmes, welches den über 100 Delegierten und Gästen im Zentrum Bärenmatte geboten wurde. Nun folgte noch die mit Spannung erwartete Auflösung des Wettbewerbes. Die Fragen hatten einen Bezug zur Gemeinde Suhr sowie zu Beteiligen dieses Anlasses. Glücklicher Gewinner war Samuel Loosli, welcher am nächsten an die richtigen Resultate herangekommen war. Er durfte das vom Hauptsponsor Athleticum bereitgestellte Mountainbike unter Applaus entgegennehmen. Zum Abschluss wurden die Delegierten zu einem herrlichen Nachessen eingeladen. Ein erlesenes Vorspeisebuffet sowie ein vorzüglich mundender Hauptgang liessen Gefühlte wie in einem 5-Sterne-Haus aufkommen. Rundherum ein gelungener Anlass, welcher wohl dem einen oder anderen noch lange in guter Erinnerung bleiben wird. Fazit: Eine einmal etwas andere DV.